Dream #29

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Tief drinnen im Herzen ist CINDY BULLENS eine waschechte Rock'n'Rollerin! Wer sie nur von ihrem renommierten 1999er Album Somewhere Between Heaven And Earth und den atemberaubenden Soloshows her kennt, der wird sie vielleicht eher für eine introvertierte Singer/Songwriterin mit hohem Balladenfaktor halten. Aber mit dem brandneuen Werk Dream #29 setzt sie den 2003 mit Neverland eingeschlagenen Weg fort, rückt die Koordinaten ihrer langen Karriere zurecht, besinnt sich auf eine frühe, durchaus "wilde" Anfangsphase und das ausgeprägte Talent, mit kräftiger Stimme, beherzten Gitarrengriffen und einer dynamischen Präsenz ihr Publikum mitzureißen!

Bereits Mitte der 70er begann sie in Los Angeles als Sängerin auf Produktionen für Don Everly, Gene Clark (No Other), Rod Stewart (Atlantic Crossing), Bryan Adams, den Soundtrack Grease, Bob Dylan's Rolling Thunder Revue und für Elton John (Blue Moves), der so von ihrem Können überzeugt war, dass er sie für seine Touring Band verpflichtete. Am Ende dieser frühen Erfolgsstory, 76-80, entstanden auch ihre ersten eigenen LPs Desire Wire und Steal The Night. Praktisch die gesamte folgende Dekade widmete sie der Familie, kümmerte sich um die beiden Töchter Reid und Jessie. Lediglich in 1989 erschien ein weiteres Album mit dem schlichten Titel Cindy Bullens. Dann geschah eine entscheidende Lebenswende, Jessie erkrankte schwer an Hodgkin's Disease und starb 1996 im Alter von nur 11 Jahren. In der darauf folgenden Trauerphase versuchte Cindy Bullens die erlittene Qual in neuen Songs zu verarbeiten, sie begann wieder zu schreiben und nahm das mit Somewhere Between Heaven And Earth autobiografisch betitelte Album zusammen mit namhaften Freunden der US-Musikerszene auf: David Mansfield, Benmont Tench, Steven Soles, Bonnie Raitt, Rodney Crowell, Bill Lloyd, Lucinda Williams, Beth Nielsen Chapman. Ein ungemein faszinierendes Werk, das in seiner Traurigkeit schlüssig wirkte, darüberhinaus als Instrument für Therapie und Zukunftsmut stand.

Musikalisch befand sich Bullens mit ihrem midtempo Gitarrenrock und den süffigen Balladen plötzlich mitten im angesagten Americana-Geschehen, heimste Preise und Awards ein, fing endlich wieder an live zu spielen. Ihr Comeback-Weg führte auch nach Europa, wo sie mit ihren intensiven Solodarbietungen für reichlich Gänsehaut sorgte. Selten hat man wohl eine Künstlerin beobachtet, die so eine intime Nabelschau ins Innerste zuläßt und dabei gleichzeitig unendlich sympathisch und hochgradig unterhaltsam rüberkommt! Ihr 2003 erschienenes Blue Rose-Debüt Neverland bildete eine Art Übergang in einer langen musikalischen Odyssey. Einige Songs standen noch in direkter Verbindung zu all der Tragik, andere versprühten bereits wieder Optimismus und Lebensfreude. Das mit John Hiatt, Steve Earle, Emmylou Harris und anderen Big Names reich gespickte Album wurde in ihrer neuen Heimat Nashville von dem bekannten Ray Kennedy produziert und wies bereits etliche tolle Rockmomente auf.

Sozusagen als Vorgeschmack auf Dream #29, das unbedingt als Weiterführung in Richtung Rock'n'Roll der Marke Mellencamp/Petty/Springsteen/Seger und als Quersumme aus etwa Bonnie Raitt und Sheryl Crow eingeordnet werden kann. Wohlgemerkt, wir reden hier von erdigem, kernigem R&R auf Roots-Basis mit allen Singer/Songwriter-Talenten, mit denen Cindy Bullens gesegnet ist, und bei dem die ein oder andere wunderschöne Acoustic Rock-Nummer und Power-Ballade sicher nicht verloren geht: z.B. die potenzielle Single "Jellico Highway", das hymnische "Mockingbird Hill", das intime "Too Close To The Sun" und der harmonische Abschluss "January Sky". Allerdings überwiegt auf ihrem 6. Album die Rock-Gestik! Der Opener "Oriental Silk" mit seinen verhallten E-Gitarren, das Stones-riffige "Box Of Broken Hearts", der fetzige Titelsong featuring Sir Elton John am Honky Tonk Piano, das Springsteen-ähnliche, Harmonica-getriebene "7 Days" mit Harmony Vocals von Boston Red Socks-Star Tim Wakefield, das bluesig-soulige "This Ain't Love" mit R&B-Topmann Delbert McClinton im heißen Duett und das kernige, zupackende "Love Letter From Las Vegas".

Durchweg spielt eine kompakte, wieder von Ray Kennedy aufgenommene Begleitband mit George Marinelli (Bonnie Raitt, Bruce Hornsby, Robert Earl Keen) an der Electric Lead Guitar, Keyboarder Dennis Burnside, Garry Tallent (E-Street-Band) oder Justin Maxwell am Bass und Schlagzeugerin Ginger Cote. Ihre Tochter Reid Bullens-Crewe sorgt öfter für die familienharmonische Hintergrundstimme.


CINDY BULLENS is a two-time Grammy nominee who's 25 year career in the music business has included working with Elton John, Bonnie Raitt, Bob Dylan, Emmylou Harris, Lucinda Williams, Bryan Adams, Rod Stewart and many others.

Her inspiring, widely acclaimed 1999 CD Somewhere Between Heaven And Earth features appearances by Bonnie Raitt, Lucinda Williams, Beth Neilson Chapman, Rodney Crowell, Benmont Tench and some of the best musicians in the world. Since its release Cindy has received worldwide attention from press, radio, and television. It also received the Best Rock Album award in 2000 by the AFIM Independent Music Association.

Cindy took a break from touring to record her CD Neverland, co-produced by Cindy and Steve Earle's Twang Trust partner, Ray Kennedy. Once again Cindy's friends make appearances on backing vocals - this time featuring Emmylou Harris, Steve Earle and John Hiatt. The songs on Neverland bring Cindy back to the bare bones fun of her rock'n'roll while she continues to explore the depth of emotion she has found in her life experiences. Neverland garnered her several spots on various Top Ten CD lists after its release in the USA, including the Washington Post. Her Neverland CD was released in all of Europe by Blue Rose Records in July 2003.

Cindy has finished a brand new album, Dream #29. Produced once again by Cindy and Ray Kennedy, Dream #29 may be her best music yet. The CD boasts a special appearance by Sir Elton John, playing killer honky-tonk piano on the title track, a sexy duet with R&B great Delbert McClinton, and back-up vocal by 2004 World Champion Boston Red Sox starting pitcher Tim Wakefield, not to forget the E-Street Band's Garry W. Tallent who plays bass on all the songs.

All in all, this album is rockin': upfront, fun and emotional all at once. We have three more song samples: "Oriental Silk", "Box Of Broken Hearts" and "7 Days".

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Dream #29
BULLENS, CINDY
Dream #29
LP
BLU LP0368
€ 9.90



Side One

1. Oriental Silk
2. Jellico Highway
3. Paper & Glass
4. Dream #29 (One True Love)
5. Mockingbird Hill

Side Two

1. Box Of Broken Hearts
2. 7 Days
3. This Ain't Love
4. Too Close To The Sun
5. Love Letter From Las Vegas
6. January Sky