The Horse I Rode In On

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Das neue Album von RICH HOPKINS & LUMINARIOS ist mal wieder ein rundum höchst erfreuliches Ereignis. Genau drei Jahre ist es her seit dem letzten Studiowerk Ka-Ju-Tah, und in dieser Zeit hat der Desert Rock-Meister aus Tucson, Arizona zwar nicht den Rock'n Roll, aber immerhin sich selbst und seinen einzigartigen, oft kopierten, letztlich unerreichten Sound neu erfunden. Absolut revitalisiert, voller Frische und Tatendrang präsentiert Hopkins 10 Wüstenkracher, die klare Konturen wie schon lange nicht mehr aufweisen und ganz im Stil des Cover/Booklet-Artworks - in Anlehnung an die frühen Siebziger - mehr als einen Hauch Psychedelia versprühen!

Neben all den hinreichend bekannten und stets ausführlich beschriebenen Aktivitäten als entscheidender Mainman bei den Sidewinders, Sand Rubies und Underbelly muss das Gütezeichen Luminarios als zentrales Thema des einflussreichen Gitarristen/Sängers betrachtet werden, der darin selber freilich als einzig feste Größe vorkommt. Seit 1992 gibt es die Luminarios entweder als Trio, Quartett, Quintett oder einfach als lose Zusammenrottung befreundeter Musiker für ein neues Projekt von Rich Hopkins. Auf den klassischen frühen Alben Dirt Town, El Paso und The Glorious Sounds Of Mitte der 90er wandelte er noch gefährlich auf den hochelektrischen, mit Feedback und kompromisslosen Gitarrenbreitseiten getränkten Spuren eines Neil Young. Später brachte er mehr den erwachsen gewordenen Songschreiber aus sich heraus, veröffentlichte mit Devolver (99) und My Lucky Stars (01) wahre Konzeptwerke, um aber immer wieder auch zu den brachialeren Klängen zurückzufinden, z.B. auf Tinitus in 2002. Ka-Ju-Tah präsentierte dann ein Jahr später eine bei diversen Gelegenheiten entstande Titelsammlung mit recht unterschiedlichen Stimmungen und Stilen.

2006 ist Jubiläumsjahr: Bereits seit einer Dekade gehört Rich Hopkins zur stetig wachsenden Blue Rose-Familie und erweist sich mit seinen regelmäßigen Produktionen neben Steve Wynn als fleißigster Act auf dem Label. The Horse I Rode In On ist sein 13. Album unter eigenem Namen bzw. mit den Luminarios und da sind Sampler, DVDs und all die Reunionprojekte der Sand Rubies zwischendurch natürlich gar nicht mitgezählt! Bei öfter wechselnden Besetzungen haben wir es auf der Mehrzahl des Materials mit dem Quartett (oder wenigstens Fragmenten davon) der 2004er Europa-Tournee zu tun (vgl. DVD This Love's For You - Live In Germany 2004): Gitarrist Adrian Esparza, Bassistin/Sängerin Anna Rosales und Drummer Jim Howell bzw. ihre Alternativen (Rebecca Bleich oder Greg Goode am Bass sowie Ernie Mendoza oder George Duron am Schlagzeug) bilden das mittlerweile bestens eingespielte Rückgrat für den typischen Groove der Luminarios - ein nicht enden wollender Fluss von semiakustisch/elektrischen Balladen, schnelleren Rockern, staubtrockenen Country Rock-Nummern, verklärtem Psychedelic Folk und knackharten Garagenstompern mit 60s Flair. Auch Hopkins' alter Weggefährte seit den Anfangstagen, Stefan George, ist mit seiner Lap Steel als Gast vertreten. Songausschnitte gefällig? Bitte sehr: "Nuthin' You Can Do", "Hurt You", "The Horse I Rode In On (And Fell Off)" und "Draggin'".

Obwohl die 10 Tracks zu verschiedenen Gelegenheiten in unterschiedlichen Studios in Tucson und Austin eingespielt wurden, bietet The Horse I Rode In On dank konsequenter 2 Inch-Analog Tape-Technik ein einheitliches Klangbild: roh, ungebügelt, ohne Filter, authentisch! Das gilt auch für den Audio-Bonustitel - Neil Youngs Rockklassiker "Mr.Soul" (vom aktuellen Buffalo Springfield-Tribute Five Way Street) passt mit seiner direkten "in your face"-Ansprache perfekt ans Ende einer durchweg starken Luminarios-LP.


It was exactly three years ago when RICH HOPKINS & LUMINARIOS had released their latest studio album Ka-Ju-Tah. During the break the guitar hero from Tucson, Arizona didn't re-invent Rock'n'Roll but his unique sound called "desert rock" is still on top of the game. Rich Hopkins presents 10 new songs in the tradition of his best works like Devolver, El Paso, The Glorious Sounds Of or Dumpster Of Love.

2006 marks the 10th anniversary of Rich Hopkins and his relationship with Blue Rose Records. Hopkins is one of the busiest and most successful artists on the label with 40,000 sold records since 1996, and the new studio album The Horse I Rode In On is the 13th album under his name or with the Luminarios. Most of the songs have been recorded with the musicians who joined him on his 2004 European tour: Guitarist Adrian Esparza, bassist/singer Anna Rosales, and drummer Jim Howell plus Rebecca Bleich and Greg Goode on bass and Ernie Mendoza and George Duron on drums. All these musicians are the backbone of the Luminarios sound and create the typical groove of the band - a never ending stream of semi-acoustic/electric ballads, uptempo rockers, dusty country rock tunes, psychedelic folk and catchy barnstormers with 60th flair. Song snippets? Sure: "Nuthin' You Can Do", "Hurt You", "The Horse I Rode In On (And Fell Off)", and "Draggin'".

The hidden track - Neil Young's "Mr. Soul" - fits perfect to the album.

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One Response to “Album”

  • Thomas sagt:

    Hallo Edgar,
    ich habe mir die DVD gekauft. Allerdings sind dort 32 Songs drauf – nach „Song 28. Paradise“ kommt der Song „Hollywood Bungalow“ und dann weiter wie mit der DVD-Setlist.
    Eine kleine Anmerkung meinerseits. 😉
    Gruß
    Thomas

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The Horse I Rode In On
HOPKINS, RICH & LUMINARIOS
The Horse I Rode In On
LP
BLU LP0400
€ 19.90



Side One:
1. Nuthin' You Can Do
2. Hurt You
3. The Horse I Rode In On (And Fell Off)
4. Mexican Sky
5. Draggin'
6. Mt. Graham

Side Two:y
1. 1973 (Do You Remember?)
2. Linea #27
3. Voices
4. Hard Times
5. Mr. Soul (bonus track)