Shinin' Live

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Shinin' Live - "It doesn't get much more alive than this": Recht hat er, der Veranstalter mit seiner Ansage! Nur persönlich dabei gewesen zu sein wäre noch eine Steigerung zu diesem fulminanten DVD/CD-Paket von STACIE COLLINS und ihrer Band, die hier mit Mikrofonen und Kameras "bei der Arbeit" anlässlich eines beseelten Auftritts in der legendären Bootleggers Bar in Kendal, North West England im Oktober 2012 begleitet wurden. Drei Studioalben hat die Powerfrau aus Nashville zwischen 2000 und 2010 herausgebracht, das letzte, Sometimes You Gotta... war dabei ihr Blue Rose-Debüt. Aber Stacie Collins im Studio und Stacie Collins live... - das sind in der Tat zwei verschiedene Paar Rock'n Roll-Schuhe! Die ausführliche Präsentation auf Shinin' Live belegt eindrucksvoll, mit welch kraftvoller, intensiv zu Werke gehender und fest im amerikanischen Roots'n Blues Rock verankerten Musikerin und gnadenlos hingebungsvollen Entertainerin wir es hier zu tun haben!!

Bereits als Teenager hatte Stacie den Wunsch, Sängerin zu werden, doch erst mit Ehemann und Profimusiker Al Collins (Bassist bei Jason & The Scorchers) nahm ihre eigene Karriere Gestalt an. Sie lernte Songs schreiben, selbstbewusst singen und gar die Blues Harp spielen. So konnte sie bereits früh auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum von 2000 reichlich was bieten. Zu der Zeit lebte das Paar noch in Cleveland, Ohio und ihre Musik war sehr Country-geprägt, etwa in der Tradition von Emmylou Harris bis Kelly Willis. Das hat sich dann in den Folgejahren analog zum Umzug nach Nashville stark geändert. Die neue Blickrichtung hieß fortan Southern Roots Rock in den Koordinaten Blues, Boogie, Rock'n Roll, Country Rock und - wenn man den derzeit allumfassenden populären Begriff verwenden möchte - die dreckige, rohe Seite von Americana! The Lucky Spot war im Sommer 2007 der zweite Streich und Stacie Collins hatte sich ganz offenkundig nicht nur zu einer strammen Rocklady mit enormen Shouterqualitäten gemausert, sondern auch ihr schneidendes Spiel auf der Harmonica kultiviert und das gemeinsame Songwriting mit ihrem Mann auf eine breitere Basis gestellt. Mitentscheidend für den neuen, rough & rowdy-rockigen Sound war dabei die freundschaftliche Verbindung zu Dan Baird, Ex-Georgia Satellites- und Yayhoos-Boss, Produzent von Chris Knight, Blue Mountain, Will Hoge und Jason & The Scorchers. Über die Scorchers-Schiene lernte er die Collins-Family kennen, produzierte nach The Lucky Spot auch Sometimes Ya Gotta..., das bei uns Ende 2010 auf Blue Rose erschien. Mit ihrem dritten Album sollte Stacie Collins, zu diesem Zeitpunkt bereits eine echte Hausnummer in den Staaten, nun auch die Rock'n Roll-Herzen in Europa im Sturm erobern!

Besonders in Europa! Allein in 2012 kam sie mit ihrer Touring Band vier Mal über den Atlantik, um in 11 Ländern insgesamt über 80 Shows zu spielen. Und im Herbst war es dann endlich soweit. In einem ihrer Lieblingsclubs, der altehrwürdigen Bootleggers Bar im nordwestenglischen Kendal, wurden die Auftritte vom 20. und 21. Oktober mitgeschnitten, die jetzt im tollen DVD/CD-Paket Shinin' Live zu hören und zu sehen sind. Es ist die längst überfällige erste Live-Veröffentlichung der immer so leidenschaftlich und authentisch auftretenden Musikerin überhaupt. Klar, dass Stacie Collins und die Al-Mighty Three unter diesen Voraussetzungen nicht nur alle Register ihrer Schaffenskunst ziehen, sondern sogar noch eine Schippe draufpacken. So werden wir nachträglich Zeuge einer herrlich lauten, fetzigen "bad-ass"-Veranstaltung, bei der die Zuschauer voll auf ihre Kosten kommen und begeistert mitgehen. Oder um es mit den Attributen des Albumstickers zu sagen: Dies ist "Southern Rockin', Harp-Howlin', Twang-Bangin' Rock 'N' Roll" der Extraklasse!

Auf den jeweils 16 Tracks von DVD und CD singt, schreit, gospelt sich Stacie Collins in knapp 80 Minuten fast die Seele aus dem Leib, traktiert ihre Blues Harp, dass so mancher Crack vom Fach dagegen alt aussieht und lässt dabei ihren drei Mitstreitern der Al-Mighty Three genügend Raum zur aktiven Beteiligung. Ehemann Al Collins ist ein extrovertierter, ständig abrockender Bassist, der öfter mitsingt und sein Instrument auch mal als Rhythmusgitarre einsetzt. Er bildet mit dem jungen Drummer Brad Cummings ein gut eingeöltes Team, das den Bandmotor am Laufen hält. Gitarrist Jason Graumlich ergänzt die Truppe mit veritablen Fähigkeiten an den elektrischen 6-Saiten, bringt sich als Lead-, Slide- und Rhythmusgitarrist perfekt abgestimmt ein! Das abwechslungsreiche, kurzweilig gekoppelte Material besteht zum größtenteil aus den besten Collins/Collins-Songs der beiden letzten Alben, gespickt mit etlichen Coverversionen, darunter Genrematerial und die ein oder andere Überraschung.

Die Show beginnt mit dem deftigen Warm Up von 'Baby Sister' und einer derben Fassung von Willie Dixon's Klassiker 'I Don't Care Who Knows'. Vom rollenden Honky Tonk von 'Ramblin' und 'I Won't Do You Like That', das sich nicht entscheiden will, ob es mehr nach Stones, Faces oder doch Black Crowes klingen möchte, geht's über das furiose 'Hey Mister' und den Slow Blues von 'Get In Line' mit Stacie Collins als verführerischem Blues Vamp zu 'If You Wanna Get To Heaven'. Diese 70er Kultnummer der Ozark Mountain Daredevils wird von Al Collins beherzt gesungen. 'Tied To You' ist der erste von gleich mehreren Tracks, die über die 6-Minuten-Marke laufen und bei denen die Band ihre Jam-Neigungen ausleben kann. 'Carry Me Away' zeigt deutliche Country-Spuren, genauso wie etwas später die geradezu inbrünstig gesungene Hymne 'It Hurts To Breathe' mit einem klasse Solo von Jason Graumlich, der dann auf der folgenden Gram Parsons-Nummer 'Ooh Las Vegas' mit Collins frei nach "Gram & Emmylou" im Duett singt und eine ganz heiße Twang Guitar pickt. 'Don't Doubt Me Now' ist ein straighter, mean & dirty Rocker, bei dem der bekannte britische Gitarrist Paul Guerin (Quireboys, Bap Kennedy) als Gast mitspielt. Calvin Carter's 'I Ain't Got You' wird von Stacie Collins zu einem ihrer legendären Harp-fräsenden Dancin' Walks durchs Publikum, über den Tresen und nach 5 Minuten zurück auf die Bühne genutzt. Ein Spektakel sondergleichen, natürlich! Zuletzt geht der Boogie Stomper 'Show Your Mama' in einer schweißtreibenden 9-Minuten-plus Jam Session in 'Jumpin' Jack Flash' der Rolling Stones über, um dann ein kolossales Livealbum standesgemäß zu beenden! Auf der LP gibt es danach noch die lange AC/DC-Zugabe 'It's A Long Way To The Top (If You Wanna Rock 'n' Roll'), dafür fehlt hier 'Ooh Las Vegas', das wiederum exklusiv auf der DVD enthalten ist.


Shinin' Live - " It doesn't get much more alive than this" - the announcer was spot on! Only having been there in person could be better than this blistering dvd/cd package by STACIE COLLINS & her band taken from their soulful appearance in October 2012 at the legendary Bootlegger's Bar in Kendal/North West England. This powerful woman from Nashville, TN has released three studio albums between 2000 and 2010, the last one Sometimes Ya Gotta... being her Blue Rose debut. However, Stacie Collins on record and Stacie Collins live are two very different kettle of rock'n'roll fish. The extensive presentation on Shinin' Live shows clearly what a powerful, intense musician and entertainer she is, with deep roots in American roots & blues rock.

Even as a teenager, Stacie dreamed of becoming a singer but only after marrying pro musician Al Collins (bassist for Jason & The Scorchers) did her career gather steam. She learned to write songs, sing with confidence and play the blues harp. Her eponymous debut showed considerable promise in 2000. At the time, the couple still lived in Cleveland, Ohio and Stacie's music was very country-oriented in the style of Emmylou Harris or Kelly Willis. This changed drastically after their move to Nashville, TN. When Southern roots rock with a heavy dosage of blues, boogie, rock'n'roll and country rock became her main playing field - the dirty raw side of Americana, if you will. Her second album The Lucky Spot from 2007 showed her development into a rockin' lady shouter with sharp harmonica skills - moreover, her songwriting with her husband was significantly improved and more varied. A major factor in her development and her new rough & rowdy sound is the couple's friendship with Dan Baird, ex-Georgia Satellites & Yayhoos, producer for Chris Knight, Blue Mountain, Will Hoge and Jason & The Scorchers. Through the Scorchers connection he became friendly with the Collinses and produced The Lucky Spot as well as Sometimes Ya Gotta... which was released in late 2010 on Blue Rose. With her third album Stacie Collins - already a successful artist in the States - managed to win over European audiences.

Speaking of Europe - in 2012 alone she and her band crossed the Atlantic four times to play more than 80 shows in eleven different countries. And in the fall the time had finally come. Two shows in one of her favorite venues, the venerable Bootleggers Bar in Kendal in northwest England, on October 20 & 21 were filmed and recorded and are now available in the great DVD/CD package Shinin' Live. It's the first live release of this passionate and authentic performer. Stacie Collins and The Al-Mighty Three are pulling out all of the stops and then some. And that's how we come to be witnesses to this extraordinary, loud, bad-ass live show that captivates and moves the audience in a major way. To quote the album sticker: This is is first-rate "southern rockin', harp howlin', twang bangin' rock'n'roll".

On the CD's and DVD's 15 tracks Stacie Collins sings, growls and howls for 80 minutes like a woman possessed, works her blues harp harder than many crack players and leaves the Al-Mighty Three plenty of room to shine. Husband Al Collins is an extroverted, always moving bassist, often joining in on vocals and sometimes using his instrument as a rhythm guitar. He and young drummer Brad Cummings make for a great team in the engine room, keeping the motor running. Guitarist Jason Graumlich contributes his considerable skills on lead, slide and rhythm guitar, rounding out the band perfectly. Together they play mostly original Collins/Collins material from their last two albums plus a few choice covers from within and without the greater rock & blues world.

The show opens with the cracking opener "Baby Sister" and a rough version of Wllie Dixon's "I Don't Care Who Knows". From the rolling honky tonk of "Ramblin'" and "I Won't Do You Like That" which is undecided whether it wants to sound more like the Stones, the Faces or the Black Crowes the show moves to the electrifying "Hey Mister" and the slow blues of "Get In Line" which Stacie Cllins presents a a seductie blues vamp. "If You Wanna Get To Heaven", an Ozark Mountain Daredevils cult classic from the 70s, is sung with a lot of heart by Al Collins and finds the band jamming for more than six minutes. "Carry My Away" is clearly country-influenced as is the hymn-like "It Hurts To Breathe" on which Jason Graumlich shines on guitar. He also picks a mean twang guitar and acts as Stacie's duet partner on the Gram & Emmy number "Ooh Las Vegas". "Don't Doubt Me Now" is a mean straight & dirty rocker with British cult guitarist Paul Guerin (Quireboys, Bap Kennedy) guesting. Calvin Carter's "I Aint Got You" provides the backdrop for one of Stacie Collins' legendary harp-playing, 5-minute-long dancing walks through the audience, atop the bar and back to the stage. Needless to say, it's a spectacle to behold! In closing the boogie stomp of "Show Your Mama" segues into a 9-plus-minute-jam on the Stones' "Jumpin' Jack Flash". On the LP you'll get one more song for a spectacular finish, AC/DC's "It's A Long Way To The Top" (but you'll be missing "Ooh Las Vegas" which is exclusive on the DVD).

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DVD
1. Baby Sister
2. I Don't Care Who Knows
3. Ramblin'
4. I Won't Do Ya Like That
5. Hey Mister
6. Get In Line
7. If You Wanna Get To Heaven
8. Carry Me Away
9. On Top Of That Mountain
10. Tied To You
11. I Ain't Got You
12. It Hurts To Breathe
13. Ooh Las Vegas
14. Show Your Mama/Jumpin' Jack Flash
15. Don't Doubt Me Now

LP
1. Baby Sister
2. I Don't Care Who Knows
3. Ramblin'
4. I Won't Do Ya Like That
5. Hey Mister
6. Get In Line
7. If You Wanna Get To Heaven
8. Carry Me Away
9. On Top Of That Mountain
10. Tied To You
11. I Ain't Got You
12. It Hurts To Breathe
13. Show Your Mama/Jumpin' Jack Flash
14. Don't Doubt Me Now
15. It's A Long Way To The Top (If You Wanna Rock'n'Roll)