SAND RUBIES

SAND RUBIES
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Official Blue Rose Bootleg Series - Regensburg 25.01.1999 2 CD € 12.00 Info
Mas Cuacha LP (Personal Vinyl Edition) € 19.90 Info
Single By Request 7" € 9.90 Info

Obengenannter Künstler ist auch zu hören auf folgenden Alben / Artist also worked on the following records:

HOPKINS, RICH & LISA NOVAK
Loveland 2-LP (Personal Vinyl Edition) € 24.90 Info

Die Sand Rubies, bekannter als die Sidewinders, als sie im Frühjahr 1985 gegründet wurden, fanden in Tucson, Arizona eine Nische mit ihren sägenden Gitarren und ihrem leidenschaftlichen Gesang - einer gut geschliffenen Popmusik in perfekter Co-Existenz mit einem melodischen und treibenden Sound. Sie waren ein wahres Original im Genre des Roots-Rock, kopiert von vielen anderen Bands, die ihren lauten und poetischen Fußspuren gefolgt waren.

Der Sound der Sidewinders war wie ein Wirbelsturm heraus aus der Wüste, unzählige Fans um sich scharend, die die Ausdehnung von Sand und Himmel in Rich Hopkins’ krachender Gitarre und die abwechselnd heulende und Höhenflüge vernehmende Stimme von David Slutes hörten.

Aufgrund ihres in Eigenregie veröffentlichten, überragenden Debüts "Cuacha!" im Jahr 1988 und ihren zahllosen Auftritten im Südwesten der USA, wurden sie von Mammoth/RCA unter Vertrag genommen. Es folgten zwei weitere tolle Alben, "Witchdoctor" (1989) und "Auntie Ramos’ Pool Hall" (1990). Die meiste Zeit Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre verbrachte die Band auf Tour, als das Business im allgemeinen und ihre Karriere im besonderen in die richtige Richtung führte. Der Anfang vom Ende begann 1991, als die Band verurteilt wurde, ihren Namen zu ändern, da es bereits eine Coverband aus Raleigh mit dem gleichen Namen gab. Es war ein langer, böser Kampf, um etwas zu behalten, was gleichbedeutend war mit ihren eigenen Namen. Mitten in diesem Durcheinander verloren sie die Unterstützung von RCA und ihren Plattendeal, als andere Manager das Ruder der Firma übernahmen. Aus den Sidewinders wurden die Sand Rubies und kämpften sich durch die nächsten 18 Monate und nahmen ein Album auf. Die Bühne war errichtet. Sie konnten immer noch ganz groß werden.

Nachdem sie von Ensign-Chrysalis ein Angebot erhalten hatten, sah es so aus, als wenn sie bekommen würden, was sie verdient haben. Doch nach dem Verlust ihres amerikanischen Vertriebes kam die Absage, und die Band war zum zweiten Mal innerhalb von 1 1/2 Jahren ohne Label. Das Album "Sand Rubies" kam letzten Endes dann 1993 doch noch auf den Markt (auf Atlas/Polydor), doch der Schwung war dahin. Bruce Halper und Mark Perrodin verließen sogar die Band, noch ehe das Album veröffentlicht war, und nahmen das Getriebe der Maschine mit, als sie gingen. Man versuchte zwar, mit Ersatzleuten die Band am Leben zu erhalten, doch emotionale Reibereien und wenig Tour-Unterstützung von Seiten der Plattenfirma forderte ihren Zoll, und während der Tour zu dem Album waren die Sand Rubies am Ende. Ihre musikalischen Geschichten von Verrat und gebrochenen Herzen wurden Wirklichkeit, und die Wege von Hopkins und Slutes trennten sich 1993.

Aber sie waren Kreaturen der Wüste. And jedes Lebewesen, das aus der Wüste kommt, besitzt diese Unverwüstlichkeit, die ein Überleben in der Wüste erst möglich macht. Anfang 1995 stellte Rich eine Sammlung von Livematerial zusammen, nur, um ihren Fans eine Freude zu machen. Und dann kam die Idee, die CD mit einer Show der Öffentlichkeit vorzustellen. Dave und Rich hatten zwar beide andere Projekte laufen, wollten es trotzdem auf einen Versuch ankommen lassen.

Im April 1995 wuchs die Hoffnung auf eine Wiedergeburt, als sie im “Congress” in Tucson spielten, wo damals alles begonnen hatte. Dann, mehr als ein Jahr später am Osterwochenende 1996, spielten sie in Tempe, und es war, als wären sie nie weggewesen. Alles, was sie brauchten, war, in diesem überfüllten winzigen Raum zu stehen und eine Energie und Elektrizität zu verspüren, mehr, als die Wände des Clubs ertragen konnten. Es war der Beginn der Wiederkehr zu ihrem legendären Ruf.

Electric Ballroom Oktober 1996. Am Ende des Sets schreit Dave: “Wir sind zurück, gewöhnt euch daran!” Und sie entdeckten, daß sie wirklich wollten, wieder da zu sein, daß es wieder richtig Spaß machen könnte. Mark Perrodin zögerte, auf Dauer wieder mitzumachen, und so wurde er im Winter 1996 von Robin Johnson (Gentlemen After Dark) vertreten. Die Band spielte im Herbst und Winter ‘96 meist in der Gegend um Tucson. Im März 1997 spielten sie im überfülllten “Hole in the Wall”-Club in Austin, Texas während SXSW, und sie gewannen ferner den zwar zweifelhaften, aber ergreifenden Tammy (Tucson Area Music Award) als “Best Reunion Band”. Sie schrieben an neuen Songs und gaben das neue Material zum besten, wann immer es ging. Da die Bestätigung der Fans nicht ausblieb und sie wieder das Vertrauen ineinander fanden, kehrten sie im Mai 1997 ins Studio zurück und begannen mit den ersten Aufnahmen zu einem neuen Album seit fünf Jahren, das fast bis zur Veröffentlichung ohne Titel blieb.

Nach allerlei Turbulenzen, die trotz allem nicht ausblieben, entschloß sich Mark Perrodin, zur Band zurückzukehren, nachdem es Probleme mit Robin Johnson gab und Ken Andre von den New Texicans auch nur als Aushilfe zur Verfügung stand. Die Band ging weiter auf Tour, und das Album langsam aber sicher fertig.

im Oktober 1998, nach einem Hin und Her mit dem Albumtitel und verschiedenen Änderungen der Songauswahl, erschien "Return Of The Living Dead" und markierte einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Band. Im Januar 1999 stellte sich die Band - am Bass erstmals live auf deutschen Bühnen Ken Andree (er sollte in den kommenden Jahren als Gitarrist bei den Luminarios noch für Furore sorgen) auch ihren deutschen Fans vor und spielte in vollen Clubs Material aus ihren bisher veröffentlichten Alben.
Während der laufenden Tour musste David Slutes aus privaten Gründen in die USA zurück, und die Sand Rubies machten als Trio weiter. Ken Andree übernahm die Rlle des Sängers, und niemandem fiel eigentlich so richtig das Fehlen von Slutes auf. Aber der Rückflug von Slutes war wieder einmal das Ende der Sand Rubies.

Nach langer Funkstille zwischen Hopkns und Slutes traf man sich wieder, sprach über alte Zeiten und signalisierte die Möglichkeit einer neuen Zusammenarbeit. Lassen wir uns überraschen...


The Sand Rubies, known as the Sidewinders when they began in the spring of 1985, had carved out a niche in Tucson, AZ with the tools of whipsaw guitar and impassioned vocals - a finely-honed pop sensibility in perfect co-existence with a melodic driving sound. They were a true original in the genre of roots rock, typified later by many other bands who have followed in their noisy and poetic footsteps. It was as though they had made the Mesphistophelean bargain without knowing it - they would be too big and too good, too soon. It would bring them great joy in the beginning, but it would also tear them apart before their time had come.

The big sound of the Sidewinders was a windstorm whirling out of the desert, sweeping up legions of fans who heard the expanse of sand and sky in Rich Hopkins' crunchy wailing guitar and the by-turns soaring and howling vocals of David Slutes. What kept you entranced was even at their loudest and angriest, the listener was always welcomed into the story, never alienated.

On the strength of the 1988 self-released "Cuacha!" and tireless playing in the Southwestern region, they were signed and subsequently brought forth two mature and consistent releases, "Witchdoctor" (1989) and "Auntie Ramos' Pool Hall" (1990), on RCA/Mammoth. Touring took up most of the late 80s and early 90s for the Sidewinders, when the industry at large and their careers in particular were both headed in the right direction. The stumbling block that led to the abyss came in 1991 when the band was sued over their name by a Raleigh cover band. It was a long, ugly fight to keep something that was as integral to them as their own names. In the middle of this turmoil, the band lost their support at RCA, and got cut in the roster shuffle when the label changed managerial hands. They shed the Sidewinders and became the Sand Rubies, and struggled on for over 18 months, recording an album with several big name producers. The stage was set. They could still be huge.

Nigel Grainge of Ensign-Chrysalis arrived on the scene fully intending to take them where they deserved to be, but instead delivered the death knell when financial difficulty and the loss of Ensign's American distribution deal left the band labelless for the second time in less than a year and a half. The self-titled release came out at long last on Atlas/Polydor in 1993, but the momentum was lost. Bruce Halper and Mark Perrodin left before the album was even released, taking the engine of the machine with them when they went. Dragging themselves along on with replacement players, a whole lot of emotional baggage and little tour support took its toll very rapidly, and the Rubies stopped cold in the middle of the tour for the album. Weary and at odds with one another, their musical stories of betrayal and broken hearts coming too close to real life, Hopkins and Slutes parted ways in mid-1993.

But they were creatures of the desert. And every living thing that comes from the desert possesses that core of resilience that makes survival possible, even if it sometimes means hiding from the worst of the heat. In early 1995, Rich compiled a collection of live recordings intended to be a send off for their fans. And then came the idea of performing a local show to support the release. Both Dave and Rich had individual projects and other works in progress, but wanted to give it a try anyway.

April of 1995 saw hope reborn when they played Tucson's Club Congress, a place they called "a lot like home"; where it had all begun the first time. Then over a year later on Easter weekend 1996, they played Nita's Hideaway in Tempe, and it was like they had never been gone. All it took was standing in that tiny packed room for both the band and the crowd to feel an energy and electricity that was more than those walls could contain. Little did anyone know this would end up being more than just a reunion show, or a way to sell a send-off to their fans. It was the beginning of the return to their legendary status.

Electric Ballroom October 1996. Dave crows at the end of their set, "we're back, get used to it!" And they discovered that they really wanted to be back, that it could be fun and meaningful once more. Mark Perrodin was hesitant to re-commit himself full-time, and so guitarist Robin Johnson (Gentlemen After Dark) came on to play bass that winter, and the band played more frequently around Tucson through the fall and winter of 1996. In March 1997 they made a late-night, jam-packed appearance at SXSW, and then won the dubious-but-emotional award of Best Reunion Band at the Tammies (Tucson Area Music Awards). They were writing new songs, and ventured to slip the new material in wherever they could. Buoyed by the reception of crowds everywhere they played and their re-found confidence in themselves, they returned to the studio in May of 1997 and began the recording process for their first new release in nearly five years, which stayed unnamed almost until street date.

The re-emergence was a long time coming, and the grass roots support reappeared as soon as the buzz got around that the band was on again, but even this phase was plagued with its own pains and tribulations; bassist Robin Johnson encountered serious personal and legal difficulties and was out of the band by July 1997. The Rubies soldiered on with help from Ken Andre of the El Paso band New Texicans, who alternated gigs with Mark, and eventually, Mark Perrodin made the decision to return to the fold. The local and regional touring continued. The album was slowly getting made.

Finally, in October 1998, after toying with working titles and last-minute track changes and re-mixes, the Sand Rubies released their first studio album in five years, titled with their entire tongue in cheek, "Return of The Living Dead", on Blue Rose. In January 1999, the band hit the German stages and played sold-out shows - the best-attended shows ever in Blue Rose history.

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