WACO BROTHERS

WACO BROTHERS
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"Als alles begann, war der einzige Gedanke dieser Band der, an Bier und Geld zu gelangen," sagt Ober-Waco Jon Langford zu den 50 Dollar-pro-Gig-Anfängen vor einigen Jahren. Im Angebot bekamen die Clubbesitzer Chicagos, der Heimatstadt der Band, nicht nur Langford, Mitbegründer die britischen Underground-Legende The Mekons, sondern auch Jesus Jones-Bassist Alan Doughty und Poi Dog Pondering-Drummer Steve Goulding, ehemals bei Graham Parker beschäftigt.

"Es gab uns nicht, ehe Nan sagte, ‚macht ein Album', wobei wir dachten, es wäre ein lächerlicher Gedanke, nur eine Menge übler Coverversionen zu spielen, so dass wir uns entschlossen, einige eigene Songs zu schreiben," fährt Langford fort. "Dann erst wurde die Band zu einer richtigen Band."

"Nan" ist Nan Warshaw von Bloodshot Records, die 1994 mit For A Life Of Sin eine Compilation veröffentlichten, um sich der Fangemeinde von "Insurgent Country" vorzustellen, die sich gerade in Chicago auftat. Als quasi Pre-Waco Brothers-Projekt enthielt die CD einen Song von "Jon Langford's Hillbilly Lovechild", außerdem schmückte seine Zeichnung "Deck Of Cards" das Album-Cover.
"Es ist wichtig zu wissen, wie großzügig Jon zu uns gewesen ist", sagt Eric Babcock, der zusammen mit Warshaw Bloodshot Records gegründet hatte. "Er lud mich ein, bot mir ein Bier an und ließ mich auswählen, welches seiner Zeichnungen wir für das Cover wollten. Die Waco Brothers würden nicht existieren, wenn wir nicht den Vorschlag für ein Album gemacht hätten, aber das Label würde nicht existieren, wenn uns Jon Langford nicht seine Glaubwürdigkeit geliehen hätte."

Wie kamen die Waco Brothers nach Chicago? Größtenteils der Liebe wegen. Drei der vier Briten heirateten Frauen aus Chiacgo. Der vierte, Tracy Dear, besteht darauf, dass er nach Chicago kam, um einer Frau zu entfliehen. Und es ist Dear, der die Herzen der Mädchen höher schlägen lässt, wenn er Mitte des Sets sein Hemd auszieht, um den Blick auf ein gut geformtes Muskel-T-Shirt frei zu machen.

"Wir haben uns vorgenommen, die härteste und extremste Country-Band zu sein," sagt Langford, ohne sich mit irgendeiner anderen Band darum streiten zu wollen. "Wenn du immer größer werden willst, kommst du niemals an den Punkt, an dem du sagst, ‚hier gefällt es mir, da will ich bleiben.' Vor 100 Jahren war Musik, wenn viele Leute in Bars saßen und sangen. Deine Lieblingsband war die Band, die in deiner kleinen Kneipe spielte. Dies ist, was uns gefällt. Für uns gibt es keinen Grund, größer oder wichtiger zu sein, wenn der Erfolg so bleibt wie er jetzt ist. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir genügend Alben verkaufen, um das nächste machen zu können. Ich habe nichts dagegen, wenn wir mehr verkaufen. Es bedeutet mir aber nichts."
- Auszüge aus einem Artikel von Linda Ray für das "No Depression"-Magazin

Auch Electric Waco Chair enthält einen Stall voller "Friday night songs for working folks", wie es das US-Label formuliert. Langford (Gitarren, Gesang) hat zusammen mit Dean Schlabowske (Gitarren, Gesang), Tracey Dear (Mandoline), Mark Durante (Pedal Steel), Alan Doughty (Bass) und Lil' Willy Goulding (Drums) 13 neue Songs eingespielt, die die "Country Music"-Grenzen bei weitem überschreiten und alle Schattierungen des Alt. Country-, Roots Rock- und Americana-Music beinhalten.

Eine rockende Scheibe, die Stimmung auf eine zweite und auch dritte Flasche Bier macht!


It's Friday night, and you know what that means. Time to cash the paycheck on the way home from work, change clothes and head to the corner tavern to catch the good ol' boys in the band. That'd be the Waco Brothers, and on their latest CD, Electric Waco Chair, they're back in the saddle with Friday night songs for working folks.

Atrophying away in a cubicle from 9 to 5, are you? Or maybe you're lassooing runaway shopping carts in the Kroger's parking lot. Hell, even if you're busting moves with other people's money down in the trading pit, chances are you're ready to raise a glass and curse the boss, or piss and moan about the gooddamn yuppies clogging the streets of the flattened, paved-over landscape with their Land Rovers, or bitch about the constantly escalating cost of rent that goes hand-in-hand with the rapidly dwindling supply of "rental units"...

Well, consider Jon Langford, Dean Schlabowske and their cronies your representatives, your mouthpiece if you will, about what ails you. Whether it's a catchily embittered rail by resident Socialist/UK ex-pat (and Mekons stalwart) Langford against the condoization of the old neighborhood or a take on goin' nowhere quick set in a midwestern landscape of barely hopeful desolation by Milwaukee home-boy Deano, these songs will have you hoisting another pint and TGIF-ing in no time.

This is the fifth full-length Waco Brothers release for Bloodshot and the first for Blue Rose who picked up the album for most of Europe, and joins the pantheon of work by the ubiquitous Langford, who's also produced stuff for the Bloodshot label and appears in many different band incarnations.

As if that's not enough, the rest of the fellows - Tracey Dear on mandolin, Mark Durante (formerly of KFMDM) on pedal steel, Alan Doughty (ex-Jesus Jones) on bass and Lil' Willy Goulding (of the Mekons and formerly with Graham Parker & the Rumour) behind the trapkit - drive these barroom-roots-rockin' anthems home like a slap on the back from your best drinkin' buddy.

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