HARDPAN

HARDPAN
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HARDPAN ist Chris Burroughs, Terry Lee Hale, Joseph Parsons und Todd Thibaud

Hardpan ist keine wirkliche Band. Es ist mehr ein Ereignis. Vier amerikanische Songwriter und Gitarristen, auf Band festgehalten während eines bestimmten Augenblicks in der amerikanischen Geschichte. Das Hardpan-Album ist was es war, nämlich ein bemerkenswerter Schnappschuss von zehn verrückten Tagen in Arizona.

Man muss bedenken, dass alle vier ihre Solokarriere weiterführen. Vier Männer mit ihren eigenen Namen und ihren eigenen Alben. Vier Chefs. Wenigstens auf dem Papier, aber tatsächlich vier Musiker, die dachten, es wäre cool, zusammen ein Album zu machen. Chris, Todd und Joseph haben einige Alben in Europa auf Blue Rose Records veröffentlicht, und Terry Lee diverse auf Glitterhouse. Alle waren sie jahrelang Bandleader in den eigenen Gruppen und oft in Europa auf Tour. Und sie sind vier sehr unterschiedliche Persönlichkeiten. Sie wussten, dass es eine Herausforderung sein würde, aber jeder ging mit dem Geist einer Band an das Thema ran.

Keiner von ihnen kann sich genau erinnern, wann oder wie sie beschlossen, dieses Ding zusammen zu machen, aber sie sind sich ziemlich sicher, dass es Josephs Idee war. Dieser Gedanke spukte jahrelang in ihren Köpfen herum, und nach mehreren Treffen und gemeinsamen Tourneen in Europa beschlossen die vier, nach Tucson zu gehen und dort ein Album aufzunehmen.

Es begann mit viel Spaß. Sehr viel Spaß. Todd, Joseph und Terry Lee flogen nach Tucson, um sich in The Studio einzuquartieren, einem Gebäude, in dem Chris Burroughs im Sommer 2001 ein Studio eingerichtet hatte. Die Farbe war noch nicht trocken, als sich die vier einnisteten. Sie gingen in ein mexikanisches Restaurant und waren sehr betrunken, machten Späße und lachten die ganze Nacht hindurch. Die ganze Nacht. Es war die Nacht des 10. September 2001.

Am 11. September hatte sich die Welt verändert. Wie jeder saßen sie fast den ganzen Tag gebannt vor dem Fernseher. Keiner von ihnen wollte Musik machen. Aber es war ihr Job, dieses Album aufzunehmen, und sie hatten nur 10 Tage Zeit dafür, ehe man wieder in alle Richtungen auseinander ging. Sie erkannten, dass auch Taxifahrer oder Bankangestellte arbeiten mussten, also taten sie es auch. Und die Terroristen würden sie nicht daran hindern können, das zu tun, was getan werden musste.

Spät in dieser Nacht begannen sie also, die Songs der anderen zu lernen. Und in den nächsten 10 Tagen probten sie und nahmen das Hardpan-Album auf. Es war für alle eine einzigartige Erfahrung, sich den Stilen der anderen anzupassen. Sie nahmen jeden Song live auf. Alle Lead Vocals sind live. Die meisten Gesangsharmonien und fast alle Gitarren sind live. Und sogar die Percussion-Instrumente sind live mit Ausnahme eines Songs (keine Drummer in dieser Band). Zwei Stücke sind sogar First Takes ohne Overdubs.

Sie sind stolz auf das, was sie gemacht haben. Jeden Morgen hingen sie weiterhin vor der Mattscheibe, und keiner konnte tagelang ruhig schlafen. Und sie müssen sagen, dass sie wahrscheinlich mehr getrunken haben als unter normalen Umständen. Nun, vielleicht, schwer zu sagen bei diesen Jungs... Aber sie kamen zusammen, gaben ihr Bestes und fingen das Ereignis ein. Das Album hat vier deutliche Stimmungen, abhängig davon, wer den Gesang übernimmt. Es passte alles, da alle zusammen spielten, sich gegenseitig unterstützten und für einige Zeit das Weltgeschehen aus ihren Köpfen verdrängten, nur um gute Musik zu machen.

Der nächste Schritt wird eine Hardpan-Tour sein, die in Europa im September 2002 beginnt.Ob es jemals ein zweites Hardpan-Album geben wird, kann jetzt noch nicht sagen. Zu sehr sind sie mit ihren Solokarrieren beschäftigt.

Wenn wir gerade von den Soloaktivitäten reden – nachfolgend eine kurze Übersicht der einzelnen Musiker:

Chris Burroughs (Red) hat fünf Alben in Europa auf Blue Rose, New Rose und Last Call veröffentlicht ("West Of Texas", "Trade Of Chains", "Clutter", "Liberty" und "Loose") und war in den letzten fünf Jahren nahezu pausenlos auf Tour. Lebt in Tucson, hat vier Telecaster, zwei Martins, eine Les Paul und eine alte Guild 12-String, die er auf Soloshows spielt. Wird als Singer/Songwriter bezeichnet, ist in Wirklichkeit ein Rocker. Liebt scharfes Essen. Hasst es, Informationen für Bios zu geben.

Terry Lee Hale (Steel Trap) wurde in San Marcos, Texas geboren, hat ein Haus in Seattle, lebt aber nun in Frankreich. Die Liste der Sachen, die er gemacht hat, ist länger als die Hofeinfahrt eines reichen Mannes, aber darunter sind sieben CDs auf Glitterhouse ("Frontier Model", "Tornado Alley", "Leaving West", "Wilderness Years", "Old Hand", "The Blue Room" und "Frozen"). Er tourt über acht Monate im Jahr, kürzlich und öfters mit den Walkabouts. War Chefkoch für Hardpan während der Zeit in Tucson. Sein Held ist Reverend Gary Davis. Wage es nicht mal, sein mega-scharfes 1932er Dobro anzusehen.

Joseph Parsons (Houston) ist zwischen Philadelphia und Monroe, Louisiana aufgewachsen. Er hat drei Alben auf Blue Rose veröffentlicht ("5 am", "Joseph Parsons" und "Live in Europe") und war in den letzten Jahren oft in Europa auf Tour. Joseph hat schon fast alles auf dieser Welt gesehen und sagt, er möchte, dass „eines Tages meine Musik all die unterschiedlichen amerikanischen und internationalen Kulturen wiederspiegelt.“ Scheut sich nicht, ins Publikum zu gehen, wenn der Strom auf der Bühne weg ist wie in Ingolstadt. Spielt Gitarre, Piano und einen schäbigen Pappkarton.

Todd Thibaud (Hoss) lebt in Boston und ist ein Roots-Rocker bis in die Zehenspitzen. Immer der Diplomat, sagt er, er sei „sehr erfreut, für das Hardpan-Projekt mit Chris, Joseph und Terry Lee zusammengekommen zu sein.“ Hat vier Studioalben auf Blue Rose veröffentlicht ("Favorite Waste of Time", "Little Mystery", "Squash" und "HOT-FM Session") sowie vier Live-CDs ("Todd’s Birthday Party", "Dead Flowers", "Church Street Live" und "Official Bootleg"). Offizieller Tequila-Tester für Hardpan. Fast so unwillig wie Chris, wenn es um Informationen zu Bios geht.


HARDPAN is Todd Thibaud Joseph Parsons Terry Lee Hale Chris Burroughs

Hardpan is not a band, really. It’s more of an event. Four American songwriters and guitar players caught on tape at a certain very strange moment in American history. The Hardpan album is what it was, a sonic snapshot of ten crazy days in Arizona.

See, all four of them have this solo thing going on. Four guys with their own names on their own albums. Four chiefs. On paper, anyway, but really just four guys who thought it would be cool and fun to make an album together. Chris, Todd and Joseph have a number of albums released in Europe by Blue Rose Records, and Terry Lee has albums out on Glitterhouse. They have all been leaders of their own bands for years and toured Europe extensively. And they are four very different personalities. They knew it would be a challenge but everyone got on with the spirit of a band.

None of them can recall exactly when or how they agreed to do this thing together, but they are pretty sure it was all Joseph’s idea. That idea was floating around for a couple of years, and through various meetings and European tours together, the four of them decided to come to Tucson and make a record.

It started off fun. Lot’s of fun. Todd, Joseph and Terry Lee flew to Tucson to make the record at The Studio, a building at Chris’s home that he converted into a recording studio in the summer of 2001. The paint was still drying when everyone converged in Tucson. So they headed for a Mexican restaurant and got very drunk and joked and laughed all night. All night. That was the night of September 10, 2001.

On September 11, of course, the world changed. Like everyone else, they were glued to the TV for most of the day. None of them wanted to play music. But it was their job to make this record, and they only had ten days to do it before everyone flew home. They figured if taxi drivers and bank tellers had to work, they did, too. And screw those bastards, anyway, they can’t stop them from doing what they have to do.

So late that night they started learning each others songs. And over the next ten days they rehearsed and recorded the Hardpan album. It was a unique experience for all of them, subtly adapting to each others styles. They recorded every track virtually live. Every lead vocal is live. Most of the back-up vocals and almost all the guitars are live. And even the percussion is live except for one song (no drummers in this group). A couple of songs are even first takes with no overdubs.

They are proud of this. Each morning they were still glued to the TV, and nobody slept well for days. And they have to say that they probably drank more than they normally would have under normal circumstances. Well, maybe, hard to say with this bunch of guys... But they came together and played their best and captured the event. The album has four distinct moods, depending on who is doing the singing. It all worked because they were all playing together, backing each other up as best they could, and putting the world out of their minds for a while to make good music.

The next step, of course, is the Hardpan tour, which will begin in Europe in September, 2002. The tour will be mostly in Germany, Italy, Belgium and Holland, maybe France and Scandinavia. We can’t say yet whether there will be a second Hardpan album, their solo careers keep each of them very busy.
Speaking of their solo careers, a little background about the four personalities is probably appropriate right about here:

Chris Burroughs (Red) has released five albums in Europe on the Blue Rose, New Rose and Last Call record labels ("West Of Texas", "Trade Of Chains", "Clutter", "Liberty", and "Loose") and has been touring there consistently for the last five years. Lives in Tucson, has four Telecasters and two Martins and one Les Paul and an old Guild 12-string he plays at solo shows. Considered a singer/songwriter, really a rocker. Loves spicy food. Hates giving information for bios.

Terry Lee Hale (Steel Trap) was born in San Marcos, Texas, has a house in Seattle, but now lives in France. The list of all Terry Lee’s accomplishments is longer than a rich man’s driveway, but among them are seven CDs on Glitterhouse ("Frontier Model", "Tornado Alley", "Leaving West", "Wilderness Years", "Old Hand", "The Blue Room", and "Frozen"). He tours about eight months a year, recently and frequently with the Walkabouts. Was barbecue master for Hardpan while in Tucson. His hero is Reverend Gary Davis. Don’t even look at his cool-ass 1932 Dobro.

Joseph Parsons (Houston) was raised between Philadelphia and Monroe, Louisiana. He has three albums out on Blue Rose ("5 am", "Joseph Parsons" and "Live in Europe") and has also toured Europe a lot in the last few years. Joseph has seen more of the world than a Panamanian tramp steamer (ask him about his trips to Baghdad sometime) and says that “sometimes, on a confident day, I like to think my music reflects a bit of all these diverse American and international cultures”. Not afraid to step into the audience when the power goes off on stage in Ingolstadt. Plays guitar, piano, and a mean cardboard box.

Todd Thibaud (Hoss) is a Boston based “roots rocker to the core”. Ever the diplomat, he says he is “very pleased about being teamed up with Chris, Joseph and Terry Lee for the Hardpan project”. He has four studio albums on Blue Rose ("Favorite Waste of Time", "Little Mystery", "Squash", and "HOT-FM Session") and four live albums ("Todd’s Birthday Party", "Dead Flowers", "Church Street Live", and "Official Bootleg"). Official tequila taster for Hardpan. Almost as reluctant as Chris about giving info for bios.

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