POCO

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All Fired Up CD € 5.90 Info
Seven/Cantamos CD € 14.90 Info

Obengenannter Künstler ist auch zu hören auf folgenden Alben / Artist also worked on the following records:

POCO auf Blue Rose Records! Wow, das klingt wirklich nach einer echten Sensation!! Poco waren vor fast 45 Jahren eine der ultimativen Gründerbands des aufkeimenden Country Rock und zählten bis in die 80er Jahre hinein zu den wichtigsten, herausragenden Vertretern dieser Musikgattung, auf die sich auch heute noch viele Akteure der No Depression-Bewegung oder Künstler aus dem Alt.Americana-Bereich berufen. Country Rock war zwischendurch vielleicht mal unmodern oder es fehlte guter Nachwuchs, aber er war nie wirklich tot. Heutzutage ist er in all seinen Schattierungen wieder schwer angesagt und gehört in vielen Szenen zum Sound der amerikanischen Jugend neben HipHop, New Folk oder Indie Pop. Poco mögen seit gut zwei, drei Dekaden nicht mehr so sehr in aller Munde sein, aber sie haben nie aufgegeben. 2013 kommen sie mit einem prächtigen neuen Album zurück auf die musikalische Country Rock-Agenda. All Fired Up ist ihr erstes richtig neues Studiowerk seit über 10 Jahren. Und es trägt in unseren Breiten das Logo von Blue Rose!

Poco entstand 1968 aus der Asche der legendären Buffalo Springfield. Deren drei Protagonisten Stephen Stills, Neil Young und Richie Furay hatten sich am Ende bekanntlich nicht mehr viel zu sagen und nahmen für das 68er Abschlussalbum Last Time Around ihre Songs getrennt voneinander auf. So entstand z.B. die wunderschöne Ballade 'Kind Woman' von Furay in Zusammenarbeit mit Springfield-Bassist Jim Messina und dem befreundeten Rusty Young an der Pedal Steel Guitar. Kurz darauf gründeten eben diese drei Musiker Poco gemeinsam mit Bassist Randy Meisner und Drummer George Grantham. Das Debütalbum Pickin' Up The Pieces vom Mai 1969 zählt auch in der Rückschau zu jener paar Handvoll Kultwerke, die ein ganzes Genre definieren - in diesem Fall als Geburtshelfer für den klassisch-melodischen Country Rock, der besonders in den 70er Jahren eine amerikanische Erfolgsstory werden sollte. An der verschiedene Poco-Musiker durchaus ihren Anteil hatten, nur als Band schaffte man nicht den großen Durchbruch! Die ständigen Personalwechsel waren ein echtes Problem. Erst ging Randy Meisner zu den frühen Eagles, dann gründete Jim Messina mit dem Singer/Songwriter Kenny Loggins das Westcoast-Hitduo Loggins & Messina. Mit Paul Cotton und Timothy B.Schmit kam zwar neues Blut zu Poco, dafür stieg Richie Furay, ein echtes Schwergewicht mit großen Songanteilen, 1973 frustriert aus, um mit der Souther-Hillman-Furay Band kurzfristig als Supergroup gehypt zu werden. Poco machte fortan als erstaunlich stabiles Quartett für immerhin 6 Alben bis 1977 weiter. Als nun auch Schmit zu den Eagles wechselte und Drummer Grantham der ewigen Touren überdrüssig wurde, reorganisierten Paul Cotton und Rusty Young Poco komplett, verpflichteten eine neue Rhythm Section und verpassten sich ein anderes Image, das stärker am trendigen Pop Rock als am aussterbenden Country Rock ausgerichtet war. Ausgerechnet dieser Formation gelang 1978 mit dem Album Legend und den ausgekoppelten Top 20-Hits 'Crazy Love' und 'Heart Of The Night' der größte Erfolg in der gesamten Poco-Geschichte! Den sie aber auch nicht festhalten konnten, ein steter Niedergang wurde bis 1984 mit 5 weiteren LPs dokumentiert, bevor Cotton und Young das Poco-Kapitel eigentlich geschlossen hatten, wenn man von einigen Pflichtterminen absieht.

1989, also zum 20-jährigen Jubiläum, beugte man sich dem Druck nach einer Reunion in Originalbesetzung. Furay, Messina, Young, Meisner und Grantham spielten sich mit dem Comeback-Album Legacy und den Singles 'Call It Love' und 'Nothin' To Hide' noch ein Mal in die Charts aber nicht unbedingt zurück in die Herzen ihrer alten Fans. Seitdem war der weitere Weg steinig und von manchen Hoffnungsschimmern und vielen Rückschlägen gezeichnet. Rusty Young, mittlerweile rechtlicher Inhaber des Bandnamens, konnte Paul Cotton und George Grantham wenigstens phasenweise zur Rückkehr überreden. Dagegen wurde der Bassist/Gitarrist und dazu äußerst talentierte Singer/Songwriter Jack Sundrud immer mehr zu einer festen Größe im Poco-Gefüge! Ende 2002 erschien mit Running Horse das einzige Studioalbum mit neuem Material seit 1989 und bis gestern. Young, Cotton, Sundrud und Grantham schienen wieder besseren Tagen entgegen zu sehen. Einige nur noch privat veröffentlichte Livemitschnitte aus der Mitte der letzten Dekade sprachen dafür. Allerdings mussten Grantham in 2004 und Cotton in 2010 in Folge gesundheitlicher Nackenschläge dauerhaft passen.

Wenn es eine Band mit Stehaufqualitäten in der DNA gibt, dann ist es Poco! Heute präsentiert sich die Truppe völlig revitalisiert und bereit für die musikalische Jetztzeit in einem starken Americana-Markt! Neben dem unverwüstlichen Rusty Young, Jack Sundrud und dem seit 2004 immer wieder eingesprungenen Drummer George Lawrence konnte man mit dem erfahrenen Nashville-Allroundmusiker Michael Webb einen absoluten Hochkaräter verpflichten. Er war schon Mitglied bei den Brooklyn Cowboys und Mark Germino & The Sluggers, spielte mit Chris Knight, Will Hoge, Webb Wilder und Stacie Collins, beherrscht hier alles mit Tasten, ist aber auch als Gitarrist, Bassist und an der Mandoline zu hören. Ab sofort können die Aufgaben also wieder auf mehrere Schultern verteilt werden - immer schon eine der größten Stärken Poco's. 2012 waren die Vier so fleißig wie lange nicht mehr. Es wurden Songs geschrieben, Arrangements ausgetüftelt, Videos von den Recordings mitgeschnitten, erfolgreiche Liveauftritte absolviert und - Tusch! - das neue Album All Fired Up fertig produziert, das nun in 2013 all die "Poconuts" weltweit in reinste Verzückung versetzen wird!

Schon Rusty Young's Titelsong als Opener ist in Feeling und Instrumentierung eine einzige Hommage an Pickin' Up The Pieces von 69: dreistimmiger Chorgesang, Dobro, Mandoline, elektrische Gitarre, Pedal Steel... und ein seltener Auftritt von George Grantham mit Percussion. Danach folgt ein ungemein abwechslungsreiches, stimmungsvolles, harmonietrunkenes Programm von gleich fünf weiteren Young-Nummern, vier Stücken von Jack Sundrud und zwei Webb-Beiträgen. Letzterer präsentiert mit 'That's What Rock And Roll Will Do' eine der besseren Nummern übers Altern im Rock-Geschäft, übrigens mit Stones-Legende Bobby Keys als Gast am Saxofon! Jack Sundrud's Highlight steht genau im Zentrum: 'Hard Country' ist ein wahrer 7:27-Klassiker mit abwechselnden, jam-ähnlichen Soli von Akkordion, Orgel, Pedal Steel mit Mandolinen-Untermalung und einem zwingenden Lap Steel-Finish der Extraklasse. Auch sein 'Drink It In' bietet semiakustisch/elektrischen Country Rock vom Feinsten mit tollem Akkordion von Michael Webb im Wechsel mit Young's Dobro und Banjo sowie perfekten Harmony-Ooohs, die die Eagles einst von Poco abgeschaut hatten.

Bandboss Rusty Young, dem man seine 67 Jahre wirklich nicht ansieht, hat das neue, wieder so dermaßen attraktive Poco-Konzept voll im Griff. Auch mit seinen Songbeiträgen. So eine süffige, hymnische Ballade wie 'Regret' werden die Eagles nie mehr zustande bringen, Young singt hier mit seiner hellen, jugendlichen Stimme ganz im Stil von Timothy B.Schmit und bildet einen starken Kontrast zu Jack Sundrud's kernigerem, tieferem Organ. 'A Little Rain' lebt von unbändiger Spielfreude und einer wohl ewig nicht mehr gehörten Dynamik! Young zeichnet auch für die härteste Nummer des gesamten Sets verantwortlich, die kapitale Guitar Rock/Orgel-Ballade 'Rockin' Horse'. Aber es ist wohl allein vom Thema her sein Song 'Neil Young', der am meisten Gesprächsstoff liefern dürfte. In kongenialer Clone-Manier parodiert er den großen Star, mit dem er damals - so schließt sich der Kreis - in den letzten Tagen Buffalo Springfield's zusammengetroffen ist und der ihn vermutlich nicht einmal mehr kennt. "Neil Young is not my brother, we hardly know each other, the DNA is in, and he's not my kin". Killertrack!


Blue Rose Records proudly announces the release of All Fired Up, the first studio effort since 2002 of one the most influential and popular country rock bands of all time - POCO!

For 45 years, Poco has been making music in the realm of the classic country rock sound that they helped found in the late '60's, one that inspired other acts to follow suit - bands such as The Eagles, Firefall, The Little River Band and Pure Prairie League. But to persist across six decades, you need to have a rabid fan base that considers your music to be a soundtrack to their lives, or continue to evolve and refine your sound while staying true to your roots. Poco does both and it's why their new studio album - their first in eleven years - All Fired Up, is a celebration of longevity and unparalleled songwriting.

Still led by singer and songwriter Rusty Young, the addition of two more excellent songwriters in bassist Jack Sundrud and keyboardist Michael Webb as well as drummer George Lawrence over the past decade, helped to re-shape Poco for another generation. "The music has evolved over the years," said Young. "Different band members bring different voices to the sound and in many ways keep the music fresh. History shows that Poco has always had great musicians in the band and it's no different today. We're growing musically, challenging ourselves and moving ahead to create the best music we've ever made."

All Fired Up, which was self-produced and recorded at several studios including Sixteen Tons in Nashville, the home studios of Sundrud and Webb, Wildwood Lodge in Missouri and Sound Emporium in Nashville, shows a band that has no problem celebrating its storied past while enjoying every minute of the present. And Young explains the diversity of the material that also manages to stay cohesive.
"Most of the songs were written in the last year or so," he says. "It took me two years to get 'Regret' to the point I was happy with it and 'A Little Rain' is a song we've been doing in concert for the last three years. Jack's 'Hard Country' is a concert favorite we've been playing for a number of years too. The title track was a song that was written just for the CD. We wanted to give a nod to the classic Poco sound that everyone loves from the early days and we think 'All Fired Up' nails it. Michael (Webb) has Bobby Keys playing sax on one of his songs, 'That's What Rock 'n Roll Will Do,' which is very cool. Jack's 'Hard Country' is destined to be a Poco classic. I'm especially excited about a song called 'Rockin' Horse' for a couple of reasons. I think it's unlike anything I've written before, and Poco IS a Rockin' horse!"
There is also the tongue-in-cheek 'Neil Young', which talks about Rusty not being Neil's brother. "I don't think Neil has heard it yet," Young joked. "I would hope he'd get a kick out of it and I wonder how many times people have asked him about his brother Rusty." Young is also celebrating his induction into the Steel Guitar Hall of Fame in St. Louis alongside other steel players that helped influence him. In addition, Young is in Guitar Player Magazine's "Gallery of Greats" along with the likes of Jimi Hendrix, Eric Clapton and Stevie Ray Vaughn. In addition Poco boasts a Grammy nomination for 'Instrumental of the Year' and fans can find the band's memorabilia on display at the Rock And Roll Hall of Fame and the Country Music Hall of Fame.

Poco, which has never stopped touring over the years despite lineup changes, will tour a bit more vigorously in support of All Fired Up. "We're anxious to show everyone that we're excited about the future for Poco and we're fired up and ready to go," said Young. "We're hoping to reintroduce Poco to the fans that may have drifted away over the years, and to remind them of why they were fans in the first place. And it would of course be great if the CD captures new fans. We're always trying to attract new Poconuts."
Of course, it's inevitable that the longer a band stays together, the more it often has to change in order to adapt and stick around-and also has to love what they do. That's the takeaway from a poignant narrative written by Lawrence for the album. "There is nomanual for a 45 year old rock band," he said.
"Long time Poco fans will find plenty of nods to the earlier sound, while new-found fans will hear the new energy and direction," said Sundrud. "All Fired Up is aptly titled, relevant to the band's musical roots and blazing a new trail into the future. The songs are rocking, thought-provoking, fun and most of all, pure Poco."

Pioneers of the country-rock sound that soared out of California in the late sixties and early seventies, Poco was founded by Richie Furay, Jim Messina, and Rusty Young, a trio whose lifetime musical journey began while working on the Buffalo Springfield's final album, The Last Time Around. With the addition of George Grantham and Randy Meisner, the initial Poco lineup was set. Renowned music critic Robert Hilburn of The Los Angeles Times proclaimed the band as "the next big thing", and Rolling Stone went so far as to call them "a country-tuned Derek and The Dominos," giving the band's 1969 debut, Pickin' Up The Pieces, a perfect rating. After that, the band went through several personnel changes including the departure of Jim Messina and Richie Furay, as well as when bassist Randy Meisner left to join The Eagles.

Poco went on to chart several times with hits like 'Crazy Love' and 'Heart of the Night' (both from the critically acclaimed Legend album), as well as 'Rose of Cimarron', 'Good Feeling To Know' and 'You'd Better Think Twice'. In 1989, the band brought back Messina, Furay and Meisner to record Legacy, which spawned a few more of the band's Top 40 hits, 'Call It Love' and 'Nothing To Hide'. Poco's new milennium releases - 2002's Running Horse, 2005's Bareback At Big Sky, the 2004 live CD/DVD Keeping The Legend Alive and now 2013's All Fired Up - are among the best of their career. With 45 years, more than 25 albums and thousands of fans behind them, Poco was, is and forever will be the defining voice of country/rock.

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