BROOKS, COLIN

BROOKS, COLIN
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Achtung: Schatzhebung! Hier kommt die Wiederveröffentlichung eines wahren Kultalbums aus dem Americana-Genre, das auch in seiner Originalausgabe nur wenigen wirklichen Fachleuten und persönlichen Fans bekannt und dessen kleine Auflage schnell vergriffen war. Es handelt sich um Blood And Water, die zweite Solo-CD des hochtalentierten Allroundmusikers COLIN BROOKS aus Austin, der in den vergangenen Jahren als einer der Kreativposten der bekannten Band Of Heathens von sich reden machte. Ende 2011 stieg Brooks bei den Heathens aus, um sich fortan wieder individuelleren Themen zu widmen. Bevor es aber etwas Neues zu vermelden gibt, soll mit Blood And Water ein Stück Vergangenheit aufgearbeitet werden: Diese Musik ist einfach zu gut, um sie für immer unter der Erde der Roots-Geschichte begraben zu halten!

Sicher waren The Band Of Heathens ohne Übertreibung eine der wirklich großartigen neuen Entdeckungen in der Geschichte des Blue Rose Labels. Mit ihrem substantiell starken, souveränen Americana Roots'n Roll made in Texas, der auf exzellentem Songmaterial, klasse Gitarrenarbeit und einer ausgewogenen Balance von akustischen und elektrischen Arrangements basierte, begeisterten sie auf Anhieb ihre stetig wachsende Fangemeinde jenseits und besonders auch diesseits des Atlantiks. Was diese potente Gruppe so sehr von den vielen anderen dieses Genres unterschied, waren ihre drei Frontleute Ed Jurdi, Gordy Quist und Colin Brooks, jeder einzelne ein Typ für sich, der mit eigenen Stücken, individuellem Saitenspiel und markanter Leadstimme - also seiner ganz persönlichen Ausstrahlung - für enorme Abwechslung und Vielseitigkeit sorgte, die sich schließlich zum großen Ganzen zusammenfügte! Im Frühjahr 2006 zunächst eher beiläufig aus gemeinsamen Singer/Songwriter-Meetings heraus entstanden, entwickelten die Drei später zusammen mit einer Rhythm Section buchstäblich auf der Bühne das feste Bandkonzept. 2008 veröffentlichte Blue Rose das selbstbetitelte Debütalbum, zwei weitere kapitale Studiowerke und etliche Livemitschnitte sollten bis 2012 folgen. Mehrfach kam das Quintett in dieser Zeit für ausgedehnte Touren nach Europa und spielte sich mit seiner leidenschaftlichen Performance und sympathischen Art in die Herzen der Fans, in die Notizbücher wichtiger Booker und in die Bestenlisten vieler Kritiker.

Ende 2011 gab es die erste große Zäsur durch den Weggang von Colin Brooks. All die Jahre des Zusammenlebens on the road hatten ihren Tribut gefordert, unterschiedliche Interessen rückten verstärkt in den Vordergrund. Nach einer Abschiedstournee trennte man sich freundschaftlich. Auch die Rhythm Section mit Seth Whitney und John Chipman war des ewigen Tourens überdrüssig und wollte wieder mehr zuhause in Austin leben. So präsentieren sich The Band Of Heathens um Ed Jurdi und Gordy Quist seit dem Frühjahr 2012 ziemlich runderneuert und in frischer Aufbruchsstimmung. Die ersten Ergebnisse werden wir hoffentlich bald zu hören bekommen…

Colin Brooks war der BOH-Musiker mit der attraktiv rauen, leicht kratzigen Stimme und der professionellste, vielseitigste Saitenmeister im Team. Seine Soli auf den elektrischen Lead & Slidegitarren und seine einfühlsamen Bottleneck oder Lap Steel-Beiträge gehörten stets zu den absoluten Highlights. Er stand in der Regel links außen auf der Bühne, wechselte oft die Gitarren und machte einen eher introvertierten, in sich ruhenden Eindruck - sicher nicht der geborene Showman und überbordende Rock'n Roll-Entertainer, dafür ein ungemein wertvoller Vollblutmusiker, der auf den Stücken seiner Partner ein unverzichtbarer Begleiter war, den aber gerade bei seinen eigenen Songs eine ganz besondere Aura umgab. Ähnlich wie bei Jurdi und Quist gibt es natürlich auch im Fall von Colin Brooks ein Leben davor. Chippin' Away At The Promised Land hieß sein Debüt von 2002, ein sehr komplexes, subtiles Werk, das seine Zeit braucht, um erschlossen zu werden, dann aber umso nachhaltiger wirkt. Brooks hat das Album noch in Taos, New Mexico, wo er eine Zeit lebte, begonnen, in Woodstock, NY vollendet, bevor er sich kurz darauf endgültig in Austin niederließ. Er wurde darauf von absoluten Topmusikern wie Sara Lee, Harvey Jones, Tony Levin und Jerry Marotta begleitet. Durchweg ist das Material eher düster und verhalten brodelnd, mit verfrickeltem Electric-Spiel auf den rhythm-betonten Titeln und toller Acoustic Slide-Technik auf den atmosphärischen Folkballaden.

Ja, und dann kam im Herbst 2005 dieses Meisterwerk, sein zweites Soloalbum, heraus: Blood And Water. Solo im wahrsten Sinn, denn bis auf wenige Ausnahmen haben wir es hier mit Stücken zu tun, die Colin Brooks auf seine unnachahmlich sensible Weise ganz alleine nur mit seiner bewegenden Stimme und unter Begleitung von akustischer Gitarre oder Dobro zelebriert. Eine unglaublich intensive, mal verletzliche, immer kraftvolle und authentische Singer/Songwriter- und Gitarrenmusik, bei der Feeling, Saitenkönnen, Erzählpoetry, Gesang und Melodien in einem geradezu perfekten Verhältnis stehen und sich nachhaltig in die Gehörgänge einbrennen! Rund die Hälfte der 12 Songs sollten allen Band Of Heathens-Anhängern natürlich sofort bekannt sein. So hören wir hier die kargen, rustikalen und doch auch so warmherzigen Urversionen von späteren Bandklassikern wie 'Heart On My Sleeve', 'Cornbread', 'Jenny Was A Keeper' und 'Motherland'! Auch 'Water In The Sky', Wheels On The Ground' oder das Titelstück 'Blood In The Water' waren bereits bei Livekonzerten gespielte Crowd Favorites. 'This Old Guitar', 'Looking For A Man', 'All Your Love', 'All I Can Take' und 'Heavy Load' komplettieren das erlesene Programm. In kleinen Nebenrollen hören wir die junge Songwriter/Chanteuse Anais Mitchell (Harmony Vocals auf 'Water In The Sky') und Folk/Americana-Kollege Jonathan Byrd mit zweiter Gitarre/Backing Vocals sowie Tim Beattie mit Harmonica/Backing Vocals auf 'Cornbread' und 'Jenny Was A Keeper'.

Diese längst überfällige Neuauflage von Blood And Water kommt in umfangreicherer Aufmachung erstmalig mit allen Texten im Booklet.


Attention treasure-hunters: This is the re-release of a true cult album of the Americana genre. The album's original version was only known to a few insiders and fans and sold out soon. Blood And Water is the second solo album of the supremely talented COLIN BROOKS, an all-around musician from Austin, Tx. who recently rose to prominence as one of the Band Of Heathens' creative forces. In late 2011, Brooks left the Heathens to pursue his solo career. But before he releases new material, let's resurrect the past with Blood And Water. It's much too strong a piece of work to stay buried.

Certainly, the Band Of Heathens were without hyperbole one of the Blue Rose label's truly great discoveries. With their exquisite and substantially strong Americana roots'n'roll made in Texas, based on first-rate songwriting, great guitar work and a careful balance of acoustic and electric material, they won over an ever-growing group of music lovers on both sides of the Atlantic. What made this band so different was that their three front men Ed Jurdi, Gordy Quist and Colin Brooks - every one of them an individual with original songs, a personal guitar style and a recognizable singing voice - added up to a sum greater than its parts. In spring 2006 the group formed - at first casually - from common singer-songwriter meetings before they found a rhythm section and a functioning band concept. In 2008, Blue Rose released their eponymous debut album; two more studio albums and various live recordings followed until 2012. The quintet toured Europe several times and - thanks to their passionate performances and likeable presentation - found their way into the hearts of fans, the note books of important bookers and the "must-see" lists of many reviewers.

The end of 2011 saw a watershed moment when Colin Brooks left the band. After years of being on the road together, they disbanded after a farewell tour to pursue individual interests. John Chipman and Seth Whitney - the excellent rhythm section - are also tired of the constant touring and want to spend more time at home in Austin. And so there's a new incarnation of the Band Of Heathens gathered around Ed Jurdi and Gordy Quist. We're looking forward to hearing some new material soon.

Colin Brooks was the BOH member with the rough-hewn voice and the most proficient and versatile guitarist of the bunch. His solos on electric and slide guitars and his contributions on dobro or lap steel were always among the concert highlights. Standing on stage left, Brooks often seemed calm, perhaps introverted - certainly not a flamboyant showman. Yet he was an integral part of the songs and charismatic performer of his original songs. Like with Jurdi & Quist, there was life before the Heathens. Chippin' Away At The Promised Land was the title of his debut from 2002, a complex and rewarding album that warrants repeated listening. Brooks started it in Taos, New Mexico and finished it in Woodstock, NY before he moved to Austin, TX. He is accompanied by top musicians like Sara Lee, Harvey Jones, Tony Levin and Jerry Marotta on this bunch of dark, brooding material with rhythmic accents and beautiful acoustic slide parts on the album's atmospheric folk ballads.

And in the fall of 2005 he released this gem of an album in Blood And Water, a true masterpiece. It's almost all solo, all Colin Brooks and his sensitive, moving voice and exquisite acoustic guitar and dobro playing. An extremely captivating collection, sometimes vulnerable, sometimes powerful, always authentic! It is the album's amalgam of feeling & skill, poetry & melody and performance that makes it so irresistible. At least half of the album's twelve songs should be familiar to any Heathens fan for it contains the original, stripped-down versions of songs that became live staples like 'Heart On My Sleeve', 'Cornbread', 'Jenny Was A Keeper' and 'Motherland'. 'Water In The Sky', Wheels On The Ground' oder das Titelstück 'Blood In The Water' also became live favorites. 'This Old Guitar', 'Looking For A Man', 'All Your Love', 'All I Can Take' and 'Heavy Load' complete the track list. Supporting roles are filled by songwriter Anais Mitchell (harmonies on 'Water In The Sky'), Americana colleague Jonathan Byrd (guitar, backing vocal) and Tim Beattie (harmonica/backing vocals on 'Cornbread' and 'Jenny Was A Keeper').

This overdue re-release of Blood And Water has been re-packaged and comes (for the first-time) with a booklet including all the lyrics.

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