DEL-LORDS

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Der Elvis Club hat wieder geöffnet. Die legendären DEL-LORDS aus New York kehren mit ihrem ersten Album seit mehr als 20 Jahren zurück.
"Wir hatten keinen bestimmten Plan, außer ein tolles Album aufzunehmen", sagt Scott Kempner über die überraschende Rückkehr der Del-Lords. Daraus entstand Elvis Club, das erste Album der Band seit 1990.

Elvis Club klingt, als habe es nie eine Pause gegeben. Das Quartett kommt mit der gleichen Überzeugungskraft und Leidenschaft zurück, die sie einst zu einer der unwiderstehlichsten amerikanischen Rock'n'Roll-Bands machte. Allerdings sind die gewachsene Lebenserfahrung und veränderte Perspektive sowohl in Scott Kempners persönlichem Songwriting als auch dem ansteckend knackigen Garagen-Roots-Rock der Großstädter zu spüren.

Von 1982 bis 1990 stellten die Del-Lords den Glauben der Fans an den echten Rock'n'Roll wieder her - zu einer Zeit, als echter Rock'n'Roll kaum eine Rolle spielte. In vier Studioalben und unzähligen schweißtreibenden Clubkonzerten erspielte sich die Band die Bewunderung zahlreicher Kritiker und eine große, treue Anhängerschaft auf der ganzen Welt.
Nun legen die Gründungsmitglieder Scott Kempner (Gitarre, Gesang), Eric Ambel (Gitarre, Gesang) und Frank Funaro (Drums) mit dem neuen Bassisten Michael DuClos auf Elvis Club noch einen drauf - mit starken neuen Kempner-Songs wie "When The Drugs Kick In", "All Of My Life", "Chicks, Man!" und "Letter (Unmailed)". Ambel, der sich in den 90er und 2000er Jahren verdingt hatte, übernimmt bei drei Songs auf überzeugende Weise den Leadgesang: "Me And The Lord Blues", "Flying" und "Southern Pacific" von Neil Young.

"Elvis Club bestätigt nur, was ich der Band schon immer zugetraut hatte", sagt Ambel. "Das Album unterscheidet sich für mich deutlich von den früheren Platten, weil es weniger einen thematischen Zusammenhang gibt als vielmehr ein durchgängiges Gefühl, das Gefühl einer echten Band. Es geht für mich weniger darum, etwas Nichtabgeschlossenes fortzusetzen. Es geht eher um: ,Das ist es, was wir heute zu leisten imstande sind.'"

Kempner (der als Mitglied der Punk-Pioniere The Dictators in den 70ern erstmals die Bühne betrat), Ambel (Gründungsmitglied von Joan Jetts Blackhearts) und Funaro schlossen sich in den frühen 80ern mit Originalbassist Manny Caiati zusammen, um der zeitweise darniederliegenden Livemusikszene von Manhattan wieder Leben einzuhauchen. Schnell gewannen sie den Ruf einer kompromisslos intensiven Live Band. Zwischen 1984 und 1990 veröffentlichten die Del-Lords vier Studioalben - Frontier Days, Johnny Comes Marching Home, Based on a True Story und Lovers Who Wander, die die Entwicklung von Kempners provozierendem Songwriting und dem musikalischen Zusammenspiel der Band aufzeigen.

Seit dem Ende der Band haben sich die Mitglieder ihre Sporen anderweitig verdient. Kempner etablierte sich als erfolgreicher Solokünstler mit zwei hoch gelobten Alben, Tenement Angels and Saving Grace, spielte Reunion-Gigs mit den Dictators und arbeitete intensiv mit Dion, Rock'n'Roller der ersten Generation und ebenso gebürtig aus der Bronx - gemeinsam schrieben sie auch den Elvis Club-Song "Everyday". Ambel hat sich erstklassige Referenzen erworben als Solokünstler und Mitglied der Yayhoos sowie als Gitarrist (unter anderem für Steve Earle), Produzent (für die Bottle Rockets, Nils Lofgren und viele mehr) sowie als Inhaber der mittlerweile legendären Lakeside Lounge im New Yorker East Village. Funaro spielte Schlagzeug für Cracker und Camper van Beathoven sowie in der kurzen Lebenszeit der Little Kings mit Dion & Kempner. Und die Del-Lords wurden währenddessen zur Legende, behielten ihren Platz im Herzen der frühen Fans und gewannen Hörer aus jüngeren Generationen hinzu.

Die Reunion der Del-Lords kam überraschend zustande, nachdem ein spanischer Promoter/Superfan der Band einige Liveauftritte in Spanien angeboten hatte. Darauf folgten einige Spaß-Auftritte in der Lakeside Lounge unter dem Namen "Elvis Club". Weil die Band Lust darauf hatte, bei diesen Auftritten auch neues Material zu spielen, kam die Limited-Edition-EP Under Construction zustande. Und weil die Aufnahmen und Auftritte das Interesse der Jungs weckten, weiterhin zusammen zu spielen, ist die Band nun wieder am Leben. Gründungsbassist Manny Caiati ist wegen seiner anwaltlichen Arbeit mit Risiko-Kindern leider zu sehr eingespannt, um sich voll der Band zu widmen, deshalb entschlossen Kempner, Ambel und Funaro, mit neuem Material und einem neuen Bassisten weiterzumachen.

Die Aufnahmen zu Elvis Club - der Titel ist eine Anspielung auf eine Anekdote aus frühen Bandtagen; es war die Bezeichnung einer Prostituierten für die vier Tollenträger - unterschieden sich grundlegend von den Arbeiten früherer Veröffentlichungen. Ambel agierte erstmals als Produzent, die Aufnahmen fanden in seinem Studio Cowboy Technical Services statt - dies gab der Band die Freiheit, ihre Ideen wie gewünscht umzusetzen.
"Ein großer Fortschritt im Vergleich zu unseren früheren Alben", so Ambel. "Es fühlte sich mühelos und ganz natürlich an, mit den Jungs zu spielen. Es war eine fantastische Erfahrung, diese Platte von Beginn an selbst in der Hand zu haben. Wir haben genau die Platte gemacht, die wir machen wollten, nur zu unserem eigenen Vergnügen. Etwas Besseres kann ich mir nicht vorstellen."

"Eric als Produzenten zu haben, hat unsere musikalische Bandbreite erweitert", sagt Kempner. "Ihm mangelte es nie an Ideen, er versteht die Musik sehr schnell und hört alles aus allen Perspektiven. Er kann Ideen aufnehmen, auch meine, sie verstehen und sie sehr häufig noch verbessern. Außerdem weiß er, wo man in Nähe was zu essen bekommt und - das ist nicht zu unterschätzen - kocht den besten Kaffee, den ich je in einem Aufnahmestudio getrunken habe. Außerdem", fügt Kempner hinzu, "hat Eric seine gitarristischen Fähigkeiten weiter ausgebaut. Mit Ausnahme von ,Everything' spielt er alle Lead-Parts auf dem Album. Das allein ist schon eine große Veränderung für uns, aber ihm flogen all diese tollen Ideen zu und ich mochte sie alle. Das gleiche gilt auch für Frank. Sein Drumming hat sich zu einer starken, großen Sache entwickelt - so groß, dass er uns ein Loch in die Decke gespielt hat."

Weil es zu der Zeit der Aufnahmen kein festes viertes Bandmitglied gab, spielte eine Reihe renommierter Gastbassisten auf Elvis Club mit, darunter ex-Suicide Commandos/Beat Rodeo-Veteran Steve Almaas, Ambels Yayhoos-Bandkumpel Keith Christopher und Ron Sexsmith/Ani DiFranco-Sideman Jason Mercer. Gegen Ende der Aufnahmen kristallisierte sich heraus, dass Michael "Duke" DuClos der richtige Mann für den Job ist.
"Er passte einfach sofort rein", sagt Kempner über DuClos, einen erfahrenen Musiker, der unter anderem bereits mit Funaro bei Cracker spielte. "Ein prima Typ, ein toller Musiker, ein Spaßvogel und der einzige Mann, der von sich behaupten kann, sowohl mit Pete Townshend als auch mit Buddy Hackett gespielt zu haben."

Heutzutage sind die Del-Lords unbeeinflusst vom Musikbiz-Diktat, dem die Bands ihrer Blütezeit unterworfen waren. Sie sind älter, weiser und entschlossener als je zuvor, ihre Mission fortzusetzen.
"Wir werden es den Leuten einfach besorgen", sagt Kempner. "Es gibt keinen anderen Grund für uns, dies zu tun, außer, dass wir darauf Lust haben. Das ist schon mal ein großer Unterschied zu früher. In den 80ern hing davon unser Leben ab und das brachte jede Menge Druck mit sich. Heutzutage gibt es keine Verpflichtungen, wir sind nicht mehr im Hamsterrad gefangen zwischen Album/Tour/Album/Tour. Unsere Zukunft ist völlig offen. Wir werden uns einfach anstrengen, ohne Termine oder Deadlines, und schauen dann, was passiert. Ich wusste schon immer, dass ich großes Glück hatte, eine Band zu haben, die so viel mit meinen Songs anfangen konnte - und das Gefühl ist heutzutage starker denn je. Nun kann ich einen Schritt zurücktreten und mich darüber wundern, wie großartig Eric und Frank und nun Duke sind. Das ist wirklich eine Ehre. Aber sagt ss nicht weiter, sonst wollen sie nur mehr Geld."


"We didn't start with any agenda, other than to make a great record," Scott Kempner says of the DEL-LORDS' unexpected return to action following a two-decade layoff, which has yielded Elvis Club, the band's first new album since 1990.

Elvis Club finds the New York-bred foursome pretty much picking up where they left off, embodying the same musical swagger and true-believer passion that originally made them one of America's most compelling rock 'n' roll bands, while adding a new sense of experience and perspective that lends new depth to Kempner's personally-charged songwriting and the band's infectiously gritty urban garage-roots-rock.

In their original 1982-1990 lifespan, the Del-Lords helped to restore fans' faith in real rock 'n' roll at a time when real rock 'n' roll was in short supply. Over the course of four studio albums and countless sweat-soaked club sets, the band won widespread critical raves and earned the devotion of a large and loyal fan base around the world.

Now, with singer-guitarist Scott Kempner and fellow founding members Eric Ambel (guitar and vocals) and Frank Funaro (drums) joined by new bassist Michael DuClos, Elvis Club ups the ante with such indelible new Kempner compositions as "When the Drugs Kick In," "All of My Life," "Chicks, Man!" and "Letter (Unmailed)." Ambel, who in the '90s and '00s built up his frontman credentials as leader of Roscoe's Gang and member of roots-rock all-stars the Yayhoos, steps up to the mike to deliver persuasive lead vocals on a trio of tunes: "Me and the Lord Blues," "Flying" and Neil Young's "Southern Pacific."
"Elvis Club confirms to me what I always felt the band could do," says Ambel. "To me, it's a different kind of record for us, in that there isn't so much of a theme to it as a feel, a real band feel. I didn't really think of it as unfinished business; it was more like 'Here's what we can do now."

Kempner (who'd first made his mark as "Top Ten" of '70s punk pioneers the Dictators), Ambel (a founding member of Joan Jett's Blackhearts) and Funaro, along with original bassist Manny Caiati, first joined forces in the early '80s to help breathe life into downtown Manhattan's temporarily moribund live music scene, quickly winning local renown for the uncompromising intensity of their live sets. Between 1984 and 1990, the band released four studio albums - Frontier Days, Johnny Comes Marching Home, Based on a True Story, Lovers Who Wander - which documented the evolution of Kempner's provocative songwriting and the band's tightly wound instrumental rapport.

In the years since the Del-Lords hung up their spurs, the band's members have trod notable individual paths. Kempner emerged as an acclaimed solo artist with a pair of acclaimed solo albums, Tenement Angels and Saving Grace, played reunion gigs with the Dictators, and collaborated extensively with first-generation rock 'n' roll legend and fellow Bronx native Dion (who co-wrote the poignant Elvis Club track "Everyday" with Kempner). Ambel accumulated extensive credentials as a solo artist and member of the Yayhoos, as well as hired-gun guitar hero (for Steve Earle, among others), producer (for the Bottle Rockets, Nils Lofgren and countless others) and proprietor of the now-legendary East Village nightspot the Lakeside Lounge. Funaro continued to ply his percussive trade with Cracker and Camper Van Beethoven, and joined forces with Kempner and Dion in the short-lived but fondly-remembered Little Kings. Meanwhile, the Del-Lords' reputation continued to expand in the band's absence, retaining a place in the hearts of longtime fans while resonating with new generations of listeners.

"Working with Eric as producer really opened up the musical palette," Kempner notes. "He was never at a loss for ideas, and he's quickly inside the music and hears everything from all angles. He can take ideas, including my own, digest the intent, and more often than not, come up with a tweaked version of the idea that's better than the one suggested. He also knows his way around the lunch options in the neighborhood, which is a crucial contribution, and has the best coffee of any studio I've ever worked in. On top of that," Kempner continues, "Eric's playing has really expanded. Other than 'Everyday,' he plays all the leads on the record. That in itself was a big sea change for us, but he kept coming up with ideas and I loved every one of them. The same was true with Frank; his playing has grown tall and strong, and busted a hole in our ceiling."

The band's reunion came about unexpectedly, after a Spanish promoter/superfan's offer to book a Del-Lords tour prompted the original quartet to reform for a string of live dates in Spain, as well as some low-key gigs at the Lakeside Lounge, for which the band was pseudonymously billed as "Elvis Club." Deciding that it would be nice to have some new material to play on stage, they worked up some new tunes, which they recorded for the limited-edition tour EP Under Construction. The musical results stoked the musicians' interest in continuing their rekindled collaboration on a longer-term basis. Although founding bassist Manny Caiati, now a family-law attorney working with at-risk children, was unable to continue his participation after the Spanish tour due to his other commitments, Kempner, Ambel and Funaro decided to forge ahead with an album of new material.

The making of Elvis Club - whose title is a reference to a favorite anecdote from the band's early days, in which a passing prostitute bestowed the eponymous sobriquet upon the then-pompadoured combo - was a substantially different experience from the band's prior recording projects. With Ambel producing the band for the first time, and the sessions taking place at his Brooklyn studio Cowboy Technical Services, the band was able to record on its own terms and in its own time.
"That was a big departure from every record we've made in the past," Ambel observes. "Playing with the guys felt effortless and natural, and it was fantastic to build this thing ourselves, from the ground up. We made the record we wanted to make, based on our own enjoyment. That's as good as it gets for me."

With no permanent fourth member at the time, the band began cutting tracks for Elvis Club with some notable guest bassists, namely ex-Suicide Commandos/Beat Rodeo vet Steve Almaas, Ambel's Yayhoos bandmate Keith Christopher, and Ron Sexsmith/Ani DiFranco sideman Jason Mercer. Eventually, it became clear that Michael "Duke" DuClos, who came on board in the latter stages of recording, was the man for the job.
"He just fit in instantly," Kempner says of DuClos, a seasoned vet whose extensive resume includes a stint playing alongside Funaro in Cracker. "A great guy, a great player, a total wise-ass, and the only man to have played with both Pete Townshend and Buddy Hackett!"

Now operating on their own terms and free from the music-biz politics that ruled artists' lives back in the day, the Del-Lords - older, wiser and more determined than ever - are now back to finish what they started.
"We're just going to get out there and take it to the people, as they say," Kempner asserts, adding, "We're doing this now for no other reason other than that we all want to, and that alone is a huge change. Back in the '80s, everything in our lives depended on it, and with that came a lot of pressure. But now, we have no obligations, and we're no longer on the hamster wheel of record/tour/record/tour etc. The future is wide open at this point. We will just keep pushing on, with no due dates and no deadlines, just making it up as we go along. I always knew how lucky I was to have a band this good that related to my songs, and this time that feeling was more pronounced than ever," Kempner concludes. "Now I can take a step back and just marvel at how great Eric and Frank, and now Duke, are. They are good enough to play with absolutely anyone, but they're still happy to play my songs. That really is an honor. But don't tell them that, because they'll want more money."