Mailorder Deutsch

02. November 2017

General Store – Vinyl! Vinyl! Vinyl!

27. Oktober 2017

General Store Neuheiten Woche 42+43/2017

24. Oktober 2017

Ein Traum wird wahr – ein neues Studioalbum von HARDPAN mit 12 brandneuen Songs!

Hardpan
HARDPAN Hardpan CD
€ 14,90


Wenn die 4 Singer/Songwriter TODD THIBAUD, CHRIS BURROUGHS, TERRY LEE HALE und JOSEPH PARSONS ein gemeinsames Album aufnehmen, dann würde man in einer besseren (Musik-) Welt von einer Supergroup sprechen, haben doch alle vier Musiker unter eigener Regie sowohl bei Blue Rose als auch bei Glitterhouse erfolgreich Soloalben veröffentlicht. Durch diverse Deutschland-Tourneen lernte man sich untereinander kennen und stellte trotz unterschiedlicher Stile und Persönlichkeiten fest, dass die Chemie stimmt. Es reifte die Idee, zusammen ein Album aufzunehmen, und noch ohne Namen für das gemeinsame Projekt trafen sich 10.9.2001 die Vier in Tucson, Arizona bei Chris Burroughs, um in dessen Heimstudio ein Album aufzunehmen. Nach einer feucht-fröhlichen Nacht und Pläne für den ersten Aufnahmetag wurden diese allerdings jäh in den Hintergrund gedrückt, als man die fürchterlichen Ereignisse in New York am TV verfolgte. Doch da der Zeitrahmen minutiös abgesteckt war und für die Produktion des Albums nur 10 Tage zur Verfügung standen, mussten sie die Horrorszenen am World Trade Center verdrängen. Vielleicht auch gerade deshalb entstand in den folgenden Tagen ein unglaublich homogenes, gefühlvolles und intensives Singer/Songwriter-Album, zu dem jeder Musiker eigene Songs beisteuerte und jeweils die Lead Vocals übernahm. Am 15. Juli 2002 war es endlich soweit und HARDPAN wurde auf die Fangemeinde losgelassen, gefolgt von einer umfangreichen Europatournee. Sie wurde ein großer Erfolg!

All dies geschah bereits vor 16 bzw. 15 Jahren. Aufgrund der eigenen Karrieren ergab sich nie auch nur die Möglichkeit, an ein weiteres gemeinsames Album zu denken, obwohl Hardpan-Songs bei den Live-Konzerten der jeweiligen Musiker frenetisch beklatscht wurden. Erst ein gemeinsamer Auftritt bei der Blue Rose Christmas Party in der Blues Garage in Isernhagen im Dezember 2013 brachte den Stein für ein zweites Album ins Rollen, und dennoch dauerte es nochmals mehr als drei weitere Jahre, ehe das Quartett nach Sea Isle City im US-Bundesstaat New Jersey flog, um dort den Nachfolger aufzunehmen. Die Vorgaben waren klar geregelt – der typische Hardpan-Sound sollte erhalten bleiben, also nur Minimal-Schlagzeug, das Hauptaugenmerk auf dezente Instrumentierung und dafür wie beim Erstling auf die Stimmen und das Zusammenspiel der einzelnen Musiker fokusiert. Zwölf neue Songs sind auf dem wie bereits das Debüt nur Hardpan betitelten Album zu finden, jeder Musiker hat jeweils drei Stücke beigesteuert und dabei auch dann entsprechend die Lead Vocals übernommen. Vier unterschiedliche Musiker, vier unterschiedliche Stimmen, vier unterschiedliche Stimmungen zusammengefügt zu einer Einheit, wie sie nur ganz wenige Einzelinterpreten hinbekommen – das ist der typische HARDPAN-Sound, den die Vier auf einer umfangreichen Deutschland-Tour im November 2017 unter Beweis stellen werden.

30. September 2017

Neuheiten im General Store Woche 39/2017

15. September 2017

Herzlich Willkommen bei Blue Rose: PETER BRUNTNELL!

Nos Da Comrade
Nos Da Comrade
CD
€ 14,90
Mit Peter Bruntnell ist der aktuell vielleicht amerikanischste Singer/Songwriter aus England endlich, wenn auch erst relativ spät, auf Blue Rose gelandet: Nos Da Comrade ist nämlich schon das 10. Studioalbum nach seinem Karrierestart in 1995. Seitdem gilt Bruntnell als ewiger Geheimtipp, landet regelmäßig bei Jahreswertungen ganz vorne und genießt nach Meinung von wissenden Fachleuten (Mojo, Q, Rolling Stone) und wohlgesonnenen Musikerkollegen (Jay Farrar/Son Volt, Kurt Wagner/Lambchop, Peter Buck/R.E.M.) die allerhöchste Reputation. Allein… der längst verdiente, ganz große Durchbruch lässt immer noch auf sich warten, obwohl er in allen Reviews zu jeder neuen Platte gerne prophezeit wird. Aber vielleicht ist dieser bescheidene, freundliche Musiker einfach eine Spur zu introvertiert für die Masse, ein wenig zu britisch für den Americana-Zeitgeist, ganz sicher kein Lautsprecher in den sozialen Medien und überhaupt viel zu bodenständig und wertkonservativ für den schnellen Hit und aufgeregte Marktmechanismen. Was ihn für seine ansonsten gar nicht so kleine, aber sehr loyale Fangemeinde umso attraktiver macht – und damit ideal ins Beuteschema eines Speziallabels wie Blue Rose passt, bei dem der Künstler noch er selbst bleiben darf!


Eigentlich steht sein Stammbaum in Wales, aber Peter Bruntnell wurde 1962 in Neuseeland geboren, während sein Vater als Diplomat dorthin abkommandiert war, kehrte im ersten Lebensjahr mit seiner Familie nach England zurück und wurde südwestlich von London in Kingston upon Thames in Surrey sesshaft – mit vielen Stationen zwischendurch, z.B. in den USA, im kanadischen Vancouver oder im pittoresken Devon in Südwestengland, wo er u.a. auch Nos Da Comrade (walisisch für „Gute Nacht, Freund“) aufgenommen hat. Nach ersten eigenen Bands wie Milkwood und Peter Bruntnell Combination geriet er 1995 unter die musikalische Obhut des renommierten Produzenten Peter Smith (Sting, Squeeze, Del Amitri, Joe Cocker, Sam Brown): Cannibal (95) und Camelot In Smithereens (97) waren dabei noch eher ruhige, folkverbundene Songwriter-Alben, bevor seine dritte Veröffentlichung, das deutlich vom Alt.Country Rock jener Ära und einer engen Freundschaft zur amerikanischen Kultband Son Volt geprägte Normal For Bridgwater (99) zu einem ersten Highlight unter internationaler Wahrnehmung aufsteigen sollte! 2002 folgte mit Ends Of The Earth noch eine weitere, deutlich rockigere Peter Smith-Produktion. Zwischen Singer/Songwriter-Balladen mit dominanten akustischen Gitarren einer- und midtempo Electric Country Rockern andererseits hatte Peter Bruntnell nun seinen ganz eigenen Sound gefunden, der ihn – nach einem kurzen Acoustic-Solotrip (Played Out, 2004) – auch auf dem famosen, nun mit noch komplexerem Songwriting durchsetzten Ghost In A Spitfire (2005) begleiten sollte. Experimenteller ging es auf den nächsten Alben zu: Peter And The Murder Of Crows (2009) bestach durch seine verschrobene Psychedelic Brit Folk-Note und Reminiszenzen an Nick Drake und John Martyn. 2011 kam Black Mountain UFO im folkrockigen Westcoast-Modus heraus und ein Jahr später das limitierte Ringo Waz Ere mit ein paar Remakes eigener Songs sowie einer spannenden Auswahl von Covernummern von David Bowie und Beatles/Harrison bis Townes Van Zandt. Im Juni 2013 brachte Retrospective mit Beispielen aller Platten Bruntnells Gesamtwirken treffsicher auf den Punkt. Die einzige neue Nummer, ‚Played Out‘ als intensives Duett mit Superstar Rumer, entwickelte sich dabei in Videoform zu einem enormen Interneterfolg!

Weiterlesen / Read more

06. September 2017

General Store Neuheiten Woche 36+37/2017

03. September 2017

THE WYNNTOWN MARSHALS feiern ihr 10-jähriges Jubiläum mit der Werkschau After All These Years!

After All These Years
After All These Years
CD
€ 14,90
Die Wynntown Marshals haben in ihrer zehnjährigen Bandgeschichte bisher drei Alben veröffentlicht. Sie feiern dieses Jubiläum mit After All These Years, einem Rückblick auf die Highlights ihrer bisherigen Veröffentlichungen. Unter den 16 Songs sind auch drei neue Aufnahmen, die den Weg bereiten für das nächste Kapitel der Bandgeschichte.


Die Marshals veröffentlichten ihre eigenfinanzierte Debüt-EP im Jahr 2008. Kurz darauf wurden sie von einem Plattenlabel aus New Jersey dazu eingeladen, einen Song für ein „Hair Metal“-Tributalbum beizusteuern: Die Marshals interpretierten „Ballad Of Jayne“, die Hommage der L.A. Guns an Jayne Mansfield, als Roots-Rocker mit Pedal Steel, 12-String-Gitarren und einer twangenden Telecaster. Dieses Cover überzeugte den legendären britischen Radiomann „Whispering“ Bob Harris, der die Single häufig spielte und die Band in seiner Radiosendung auf BBC2 vorstellte. Dies führte zu einer Livesession in der Sendung, die der Band eine Menge Türen in Großbritannien und dem Rest von Europa öffnete.

Westerner – das Debütalbum der Band – wurde im Mai 2010 veröffentlicht und erhielt begeisterte Kritiken in Europa und anderswo. Die belgische Webseite „RootsTime“ nannte es „das beste alt.country Album, das je aus Europa kam“. Die Marshals gingen auf Tour und erspielten sich in Großbritannien, den Niederlanden, Spanien und Deutschland eine treue Fangemeinde. Außerdem traten sie mit Jason & The Scorchers, Richmond Fontaine und Chuck Prophet auf.

Weiterlesen / Read more

25. August 2017

Neu bei Rootsy: CORDOVAS

Cordovas
Cordovas
CD
€ 14,90
Späte Schatzhebung des kultigen, raren Debütalbums einer Formation, die hierzulande vermutlich (noch) kaum einer kennt, der aber just in diesen Wochen eine große Zukunft vorausgesagt wird. So listete sie z.B. der amerikanische Rolling Stone im Juni 2017 unter „10 New Country Artists You Need To Know“. Der Reihe nach: Cordovas war ab 2011 eine vielversprechende, praktisch nur unter Freunden und einer Handvoll Fans bekannte Band in East Nashville, die sich musikalisch auf einem absoluten Nostalgietrip zurück in die frühen 70er befand. The Band, Poco, Little Feat, CSN, Grateful Dead, Allman Brothers und New Riders Of The Purple Sage standen Pate, als Gründer, Mastermind und Frontmann Joe Firstman seine professionelle Big Budget-Karriere in den großen Studios von Hollywood
aufgab, um fortan in Nashville unter dem Namen Cordovas alles komplett runterzufahren und als Indie/Alt.Country/Roots Rocker praktisch wieder bei Null zu beginnen. Seinerzeit hatte er bereits einen fetten Deal bei Atlantic hinter sich, mit ‚The War Of Women‘ 2003 ein bemerkenswertes Debüt im gehobenen (Ryan Adams-meets-Elton John-meets Jackson Browne)-Pop/Songwriter-Segment veröffentlicht sowie mit Sheryl Crow, Willie Nelson und Jason Mraz getourt. Von 2005 bis 2009 war er musikalischer Leiter der NBC Late Night Show „Last Call with Carson Daly“. Davor, dabei und danach hat er regelmäßig stilistisch ziemlich unterschiedliche Alben veröffentlicht bis… zur besagten Kehrtwende in Nashville. Für ‚Cordovas‘ ist der Multiinstrumentalist (Guitars, Bass, Keyboards) und Sänger zu alten Weggefährten in Los Angeles zurückgekehrt und hat mit dem bekannten Produzenten Rick Parker (Miranda Lee Richards, Black Rebel Motorcycle Club, Dandy Warhols, Good Old War) eine kompetente Truppe eigens für dieses Projekt zusammengestellt. An nur vier Tagen im August 2011 hat das Team 10 neue Firstman-Tracks eingespielt – eine ungemein dynamische und lustvoll vorgetragene Retromixtur aus den zuvor genannten Zutaten plus – um auch ein paar aktuelle Vergleiche zu nennen – etwas Jayhawks, eine Prise Dawes, ein gehöriger Schuss Band Of Heathens gepaart mit jener populären „Freak Flag“/Neo Hippie-Attitüde der Hard Working Americans oder Chris Robinson Brotherhood. Ganze 1000 Stück wurden 2012 der Sage nach von diesem Album verkauft. Folgewerke wie das ebenfalls 2012 erschienene ‚Live From Nashville‘, ‚Love Bravely‘ (2014) und die EP ‚The Prison Guards‘ (2015) waren vermutlich kaum erfolgreicher und die Cordovas endgültig zu einer Randnotiz der neueren Indie Nashville-Szene geschrumpft. Eigentlich…, aber in 2016 hat Joe Firstman der Band mit neuen Leuten ein nächstes Leben eingehaucht und diesmal scheint alles zu passen! Die betont jam-lastigen Konzerte werden total abgefeiert, die mediale Aufmerksamkeit ist enorm und das brandneue, von Kenneth Pattengale (eine Hälfte der hippen Milk Carton Kids) produzierte Album ‚That Santa Fe Channel‘ in der Pipeline. Angefangen hat die Cordovas-Geschichte aber 2012 und das kann jetzt jeder dank dieses Reissues endlich mit eigenen Ohren nachprüfen!

25. August 2017

Neu auf Rootsy: HANNAH ALDRIDGE – Gold Rush

Gold Rush
Gold Rush
CD
€ 14,90
Endlich das Zweitwerk der Tochter des bekannten Songschreibers/Musikers Walt Aldridge (Hits für Diamond Rio, Restless Heart, Travis Tritt, Blackhawk, Martina McBride und Dauerzusammenarbeit mit Kate Campbell!) aus Muscle Shoals, Alabama.

Ihr volles Debüt Razor Wire verschaffte ihr in 2014 wegen seiner schonungslosen, düsteren Texte und dieser ausgeprägten, klar-herben Altstimme mit dem gewissen „southern drawl“ große Aufmerksamkeit. Da war sie gerade 26, Mutter eines 5-jährigen Sohns, hatte eine Scheidung hinter sich und einen Aufenthalt in der Suchtklinik.


Nun also drei Jahre weiter das in jeder Hinsicht reifere Gold Rush. Spezielle Krisen gibt es für sie aktuell nicht zu verarbeiten, so schreibt sie die Songs jetzt aus einer übergeordneten Ebene – intensiv und engagiert bis in die Haarspitzen wirkt das alles trotzdem. Aber sie hat auch ihre musikalische Linie gefunden. Den zuvor vielschichtigen Acoustic/Electric Mix aus Songwriter Folk, Country Rock, Southern Americana und Alabama Soul mit etlichen (stimmlichen) Ähnlichkeiten zu Rosanne Cash, Kate Campbell und Patty Griffin hat sie jetzt in einen deutlich elektrischen Rock-Stream mit einem geschickten Auf und Ab von Uptempo-Nummern und Balladen eingebettet. Das geht dann schon eher in Richtung Brigitte DeMeyer, Susan Tedeschi, Jess Klein oder Stacie Collins. All das perfekt im Einklang mit ihrer ausgezeichneten, kompakt auftretenden Band (Guitar, Keyboards, Bass, Drums), in der Gitarrist Sadler Vaden (bekannt von Drivin‘ N‘ Cryin‘, Jason Isbell & The 400 Unit) mit mal zupackend rockigen, mal sehr einfühlsam slidigen Griffen herausragt!

16. August 2017

Neuheiten im General Store Woche 33/2017

Artist Search

0 Artikel Items Shopping Cart
PayPal Logo