20. Oktober 2016

Deutscher Countrypreis 2016 vergeben – MARKUS RILL gewinnt zwei Kategorien!

Am 14. Oktober wurde in einer abwechslungsreichen Award Gala im Rahmen der Countrynale in Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) der Deutsche Countrypreis 2016 verliehen. In 7 Kategorien wurden die Besten des Jahres geehrt. Der seit seinem 1999 veröffentlichten Album The Devil And The Open Road bei Blue Rose beheimatete Singer-Songwriter MARKUS RILL durfte sich gleich zwei Trophäen abholen. Der sympathische Musiker aus Würzburg gewann den Deutschen Countrypreis als Sänger des Jahres und nahm auch den Pokal für das Album des Jahres in Empfang. Ausgezeichnet wurde sein aktuelles Werk Dream Anyway, das er mit seiner Band The Troublemakers eingespielt hat und das im April dieses Jahres erschienen war.

Der Preis als Album des Jahres kommt nicht ganz überraschend, denn auch die Presse ist voll des Lobes. So schrieb etwa die Saarbrücker Zeitung: „Markus Rill sieht zwar immer noch aus wie ein launiger Sunnyboy, doch scheut er thematisch kein heißes Eisen (Kindesmissbrauch, Alzheimer, Leben im Zölibat). CD-Cover sind bei ihm verlässlich stilsicher und nostalgieselig. Rill hat eine Sandpapierstimme, er bespielt leidenschaftlich die Mundharmonika, diverse Gitarren und das Banjo. Rill hat Humor inklusive Selbstironie („I love you until I don’t) und bewegt sich souverän im Spektrum Folk/Countr/Heartland/Rock’n’Roll. Manchmal erinnert er an Bruce Springsteen. Rill widerlegt seit nunmehr zehn Alben lustvoll die steile These, hierzulande gäbe es keinen begeisternden Roots-Rock.“
Das Musikmagazin Good Times überschlägt sich geradezu vor Lobeshymnen: „Sie sind selten, aber es gibt sie: Alben, bei denen einfach alles passt, bei denen man schon beim ersten Kennenlernen weiß, das wird eine lebenslängliche Freundschaft. Mit „Dream Anyway“ ist Markus Rill so ein Ausnahmewerk gelungen, ein Album, bei dem einfach alles stimmt. Und wie so auf bei solchen Geschichten kann man die Güte nicht alleine an einzelnen Stärken festmachen, letztendlich ist es eine Kombination aus vielen Komponenten – und natürlich muss auch das „Bauchgefühl“ passen. Beim neuen Werk des Americana-Musikers aus Würzburg beginnt die Klasse mit den starken Songs, die sich wunderbar zwischen Heartland-Rock à la Tom Petty, lakonischen Singer/Songwriter-Melodien im Stile von Townes van Zandt und klassischem Americana im Stile von The Band bewegen. Dicke Empfehlung also für alle Roots-Rock-Fans, ein Album, das (wenn die Welt gerecht wäre…) einen sicheren Platz in den Jahresbestenliosten verdient hat!“
Das Branchen-Heft MusikWoche schließlich bringt es in einem Satz auf den Punkt: „Markus Rill gilt zu Recht als bester, beständigster und authentischster Americana-Musiker aus Deutschland – und bestätigt diese Reputation eindrucksvoll mit seinem zehnten Album mit eigenen Stücken.“