04. November 2017

Soulfood übernimmt Massacre und Blue Rose Records

Die beiden Labels Massacre und Blue Rose gehören künftig zu Soulfood, bleiben aber am Standort in Untergruppenbach bei Stuttgart als eigenständige GmbH bestehen. Der Indie-Vertrieb übernimmt den Mitarbeiterstamm und will die Labelgruppe „in der bewährten Art und Weise weiterführen“, heißt es aus Hamburg.

Einzig im Bereich Administration mit Bereichen wie Herstellung, Buchhaltung, Lagerhaltung, weltweiter Vertrieb und Abrechnungen sollen Massacre und Blue Rose in die Systeme von Soulfood integriert werden. Labelgründer Torsten Hartmann begleitet den Übergang noch über mehrere Monate, um sich danach neuen Aufgaben zu widmen.

„Massacre war das erste Label, das ich 1991 als Labelmanager bei Intercord betreuen durfte“, sagt Soulfood-Chef Jochen Richert. „Seither gehen wir einen gemeinsamen Weg. Dass mir das Label und die handelnden Personen besonders am Herzen liegen, muss sicherlich nicht extra erwähnt werden. Darüber hinaus passen Massacre und Blue Rose perfekt in unsere bereits vorhandenen Strukturen.“

Man könne viele Arbeiten auf der administrativen Seite übernehmen, damit sich das Labelteam auf die kreativen Kernaufgaben konzentrieren könne, so Richert weiter. „Wir danken Torsten für sein Vertrauen in uns und werden alle Kraft aufwenden, um Massacre sowie Blue Rose als wichtigen Player im Markt noch stärker zu positionieren.“

Für Thomas Hertler, Labelmanager Massacre Records, steht fest, dass sich mit der Übernahme für ihn und Massacre Records viele neue Perspektiven und Möglichkeiten ergeben: „Die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit den Kollegen von Soulfood wird somit noch erweitert.“

Massacre-Gründer Torsten Hartmann empfindet die Übernahme als eine Zäsur: „Alles hat ein Ende, nur … Nach über 25 Jahren als Geschäftsführer von Massacre Records möchte ich mich aus dem aktiven Musikgeschäft zurückziehen und mich anderen Aufgaben zuwenden.“ Er freue sich, dass mit dem langjährigen Vertriebspartner „eine positive und zukunftsorientierte Lösung“ für das Label gefunden wurde.

„Mit Jochen Richert und der gesamten Belegschaft von Soulfood verbindet uns eine Freundschaft seit der Gründung von Massacre Records. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für die tolle und erfolgreiche Zeit und wünsche allen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg“, so Hartmann.

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