25. November 2016

THE BLACK SORROWS kommen von Down Under zurück mit Faithful Satellite!


„Ich war verrückt nach Musik“ – so erinnert sich Joe Camilleri an die Zeit, als er anfing, in Bands zu spielen. „Ich war an nichts anderem interessiert. Ich habe Musik gelebt, geatmet und gegessen.“ 48 Alben später – Faithful Satellite ist sein 20. mit den Black Sorrows – und Camilleris Leidenschaft ist, falls möglich, größer als je zuvor. Mit seinem langjährigen Songwriting-Partner Nick Smith arbeitet er fast täglich an neuen Songs. Auf die Frage nach seinem Lieblingssong in seinem großen Katalog antwortet er augenzwinkernd: „Der nächste.“

Sicher hat er eine unglaubliche Zahl an Zielen in seiner über 50-jährigen Karriere als Sänger, Songwriter, Musiker, Performer und Produzent auf der Höhe seiner Schaffenskunst erreicht. Als Frontmann der bahnbrechenden 70er-Jahre-Band JoJo Zep & The Falcons wurde Joe 2007 in die Hall Of Fame der australischen Musik (ARIA) aufgenommen. Mit den Black Sorrows hatte er Hits nicht nur in Australien, sondern auch in Europa. Dank mehrerer Tourneen haben sich Songs wie „Chained to the Wheel“, „Harley & Rose“ und „Hold On To Me“ im Radio etabliert. Die Band hatte 1990 den ARIA-Preis für die beste Band gewonnen, im vergangenen Jahr war Endless Sleep als eines der besten Blues & Roots-Alben nominiert – die insgesamt 19. Nominierung der Band. Nach 20 Jahren kehrten die Black Sorrows 2015 nach Skandinavien zurück, um Endless Sleep auf Tour vorzustellen. Das Album erreichte 2015 Rang 13 in den EuroAmericana Charts.

Die Band hat mehrfach mit Platin ausgezeichnete Alben veröffentlicht sowie weltweit über zwei Millionen Alben verkauft. Die Black Sorrows haben, seit sie von Joe 1983 zusammengestellt wurden, nie aufgehört zu touren oder im Studio zu arbeiten. Noch immer spielt er über 150 Shows pro Jahr – seine Energie scheint unerschöpflich ebenso wie die Leidenschaft und Hingabe, mit der er jeden Song, jede Platte und jeden Auftritt angeht. Immer schon ein produktiver Songschreiber, brachte Camilleri diesmal 30 Songs mit ins Studio, von denen am Ende zwölf auf Faithful Satellite landeten, die alle Genres abdecken, die Joe als Schreiber und Musikliebhaber über die Jahre inspiriert haben. Das Album ist wie eine Feier und Reise durch die lebendigsten Musikstile des 20. Jahrhunderts und trägt zugleich eindeutig die Handschrift von Joe Camilleri. „Ich habe mein Netz schon immer weit ausgeworfen“, sagt er. Warum auch nicht? Schließlich bleibt es dadurch spannend – für den Künstler wie für sein Publikum. „Und das ist eine vielseitige, klasse Rockband!“ Gemeinsam liefern sie eine fantastische Mischung ab, die Gospel, Zydeco, Reggae, Texas Swing, Old-School R&B, Soul, Dub, sogar etwas Noir im verführerischen „It Ain’t Ever Gonna Happen“ – und noch viel mehr – auf einem großen, selbstbewussten, stets beseelten Album zusammenbringt.
Es gibt auch Geschichten, großartige Geschichten; manche davon ergäben einen guten Film oder den Soundtrack zu den wilden Partyszenen in Baz Luhrmanns Verfilmung des „Großen Gatsby“ – vorlaut, übersprudelnd und voll überbordender Freude. Andere sind persönlicher wie der Blue Beat Reggae von „Love Is On Its Way“, Camilleris Hommage an den verstorbenen Gitarrenstilisten Ross Hannaford der Band Daddy Cool. „Ich habe ihn so viele Jahre spielen sehen“, erklärt er. „Auch noch einmal kurz vor seinem Tode, und ich wollte etwas aus seiner wundervollen, musikalischen Welt, wie ich sie mir vorstellte, schreiben. Er hatte etwas ganz Besonderes, etwas Wundervolles.“ „Ich bin mit Haut und Haaren dabei“, sagt Joe, das sei schon immer so gewesen. „Ich will immer weitermachen.“ Und wir alle sind eingeladen, mitzukommen und die Fahrt zu genießen. Man weiß nie, was sich hinter der nächsten Kurve verbirgt – aber sicherlich weiß Joe schon, wo die Reise hingeht und hat bereits einiges davon niedergeschrieben.

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