29. Februar 2016

Welcome to Blue Rose: THE WOOD BROTHERS!

Paradise
WOOD BROTHERS Paradise CD
€ 14,90

Das 5. Studioalbum mit neuem Originalmaterial (bei 9 CDs insgesamt) des spannenden, flexiblen Trios The Wood Brothers aus Nashville ist gleichzeitig ihr reifstes, souveränstes und wohl auch allgemein-kompatibelstes Werk geworden. Ein Album über die Sehnsucht und darüber, wie unser Streben danach, unsere Wünsche zu erfüllen, dafür sorgen, dass sie unerreichbar bleiben.


Die Brüder Oliver Wood (Guitars, Vocals) und Chris Wood (Acoustic Bass, Electric Bass, Harmonica, Vocals) haben ja erst spät (2005) zueinander gefunden, nachdem sie zuvor separat in verschiedenen Gegenden der USA musizierten. Chris Wood hatte bereits seit den frühen 90ern in NYC mit dem international renommierten Jazz/Rock/Fusion/Experimental-Trio Medeski Martin & Wood für gut zwei Jahrzehnte Musikgeschichte geschrieben, Oliver Wood leitete zwischen Mitte der 90er und 2005 in Atlanta die lokal beliebte Roots & Blues Rock-Combo King Johnson.
Ab 2005 entwickelten sie ihr gemeinsames Ding mit einem deutlicheren Bezug zu den musikalischen Wurzeln ihrer Jugend: Blues & Bluegrass, Mountain Folk & Country, Soul & Songwriting. Spätestens mit der Hinzunahme eines festen dritten Mannes für Drums, Percussion (seit 2012 der wegen seiner Ausflüge an Melodica und „“Shuitar““ oberkultige Jano Rix!) hat man das Bandspektrum und die Live-Möglichkeiten erheblich erweitert und sich in ein (roots-) rockigeres Americana-all-over-Gewand gekleidet, in das auch Jam Rock, Gospel, Funk, Reggae und Fusion Rock passen. Alles wohldosiert und niemals dominierend, eher kongenial zusammenfließend in diesen lebendigen, kreativen, dynamischen Wood Brothers-Strudel, der einen nicht mehr loslassen will!

Erstmalig spielt Chris Wood auch elektrische Bassgitarre und singt etwas mehr, die 10 neuen Songs wirken noch prägnanter und sind wieder im Trio-Team geschrieben wie schon beim von Buddy Miller produzierten 2013er Vorgänger The Muse. Alle drei Typen leben jetzt in Nashville und haben dort Paradise aufgenommen und selbst produziert. Auf 6 Tracks gibt’s deftige Bläserunterstützung (ähnlich wie bei JJ Grey & Mofro), die McCrary Sisters gospeln auf ‚River Of Sin‘ und Derek Trucks (Lead Guitar) & Susan Tedeschi (Vocals) veredeln ‚Never & Always‘.“