08. Juli 2015

Welcome to Blue Rose: TONY FURTADO mit The Bell als exklusive Deluxe Edition!

The Bell
FURTADO, TONY The Bell 2CD (incl. Bonus-CD "Copper & Tin")
€ 14,90

Mit dem großartigen Saitenmeister Tony Furtado hat Blue Rose einen richtig spektakulären, international renommierten Musiker unter Vertrag genommen! The Bell heißt nach einer Recording-Pause von gut vier Jahren sein brandneues Studioalbum, das in jeder Weise an die hohe Qualität des gefeierten und mehrfach ausgezeichneten Vorgängers Golden anknüpft, aber auch neue Pfade betritt und insgesamt den umfangreichen musikalischen Kosmos des sympathischen, umtriebigen Künstlers weiter ausdehnt. The Bell ist bereits Furtado’s 16. Album seit Anfang der 90er, einige Teamprojekte mit befreundeten Musikern mitgezählt, und gehört mit seinem markanten, stilübergreifenden Fusion-Mix aus Folk & Alt.Roots, Indie Rock, Newgrass, Acoustic Rock, Westcoast Pop und Singer/Songwriter zu den wirklich wichtigen Americana-and-beyond Veröffentlichungen, über die in 2015 geredet wird, das ist sicher!


Tony Furtado aus Portland, Oregon ist einer der wenigen kongenialen Allroundkräfte in der modernen Roots, New Folk & Americana-Szene, die einfach „“alles““ können: sehr viele Instrumente perfekt beherrschen, erstklassige Songs schreiben, wohl temperiert singen, solo oder im Team arbeiten, die technische Seite vom Arrangieren bis zur Produktion begleiten. Bei solchen Rundumtalenten fallen einem zunächst erstmal die üblichen Prominenten ein: Buddy Miller, Richard Thompson, Ry Cooder, dazu auch Darrell Scott und Dirk Powell. Ja, und über die Jahre und mittlerweile so viele tolle Alben eben auch ein Tony Furtado, der einst in 1990 als Banjopicker der neuen Avantgarde (siehe Tony Trischka, Bela Fleck, Tom Adams) auf Rounder begann und sich dann den verschiedensten akustischen (und später auch elektrischen) Gitarren zuwandte und sich in diesem Bereich zum global anerkannten Slide/String/Steel-Meister der Kategorie Ry Cooder/David Lindley/Bob Brozman/Sonny Landreth/Kelly Joe Phelps entwickelte! In seiner dritten Entwicklungsstufe kümmerte er sich dann verschärft ums Songwriting und verschiedene Studio- und Live-Projekte mit z.T. sehr unterschiedlichen Begleitformationen. So arbeitete er u.a. schon mit solch hochkarätigen Leuten wie Kelly Joe Phelps, Mike Marshall, Todd Phillips, Dirk Powell, Todd Sickafoose, Darol Anger, Paul McCandless, Jim Dickinson, Winston Watson, Susan Marshall, Doug Pettibone, Eastmountainsouth, Jules Shear usw. zusammen. Ein paar wichtige Albumstationen sind z.B. Roll My Blues Away (1997), Tony Furtado Band (2001), These Chains (2004), Deep Water (2009) und besonders Golden (2011).

Wie Golden hat Tony Furtado auch The Bell zuhause in Portland aufgenommen, im 8-Ball Studio von Co-Producer, Recording Engineer und Musiker Rob Stroup (Baseboard Heaters, Imprints, Kate Mann, Scotland Barr u.a.), allerdings diesmal mit weitaus mehr Beteiligten als jemals zuvor; die dafür sorgen, dass wir es hier mit voll klingenden und reich ausgestalteten Arrangements zu tun haben, wobei der Protagonist aber mit seinen vielen Instrumenten und seiner Stimme stets im Vordergrund bleibt, wie es sich für solch eine herausragende Persönlichkeit gehört! So spielt Furtado nicht nur wieder viel mehr Banjo (auch das tiefere Cello-Banjo) als zuletzt, sondern brilliert zudem alternativ, oft auch parallel, an verschiedenen Gitarren (Acoustic, Slide & Bottleneck), am Dobro und der Ukulele. Unterstützt wird er hierbei u.a. von dem legendären Alt.Country/Folk Rocker Paul Brainard (Richmond Fontaine) mit wunderschönen bis spookigen Pedal Steel-Garnierungen, elektrischer Gitarre, Lap Steel und/oder Trompete, den Keyboardern Rob Burger (Tin Hat Trio, Norah Jones, Lucinda Williams) und Todd Bayles, Bluegrass-Mandolinist John Reischman (Tony Rice Unit, Jaybirds), dem Roots/Akkordionspieler Johnny Connolly, den Bassisten Sam Howard (Aoife O’Donovan, Ruth Moody) und Tye North (Leftover Salmon, Comotion), den Drummern Anders Bergstrom (Kate Mann) und Drew Shoals (Ashley Flynn, Paula Sinclair), dazu aus dem World Music-Bereich von Flötist Hanz Araki (Black Prairie, Casey Neill), Moustafa Kouyate (an dem westafrikanischen Saiteninstrument Ngoni) und Tablaspieler Ty Burhoe (Keller Williams).

Mit insgesamt 13 Eigenkompositionen bietet Tony Furtado eine dynamische, abwechslungsreiche Kopplung von vertrackten Newgrass/Fusion-Instrumentalstücken, melodischen Poetry Songs, Westcoast Country Rock, introvertiertem Melancholie-Folk, World Music meets Bluegrass und noch viel mehr, präsentiert dabei die geballte Ladung seines Könnes mit gewagten Banjo-Parforceritten und atemberaubender Slippin‘ & Slidin‘ Bottleneck-Technik und als veritabler Singer/Songwriter – verantwortlich für solch komplexe Songs wie ‚Dying Language‘, ‚Tall Grass‘, ‚Tired Lion‘ und ‚Ashes Of Man‘. Oder für die elaborierten Instrumentals ‚Astoria‘, das leise, schlicht verzaubernde ‚Iowa‘ und das stimmungsvolle ‚Jo Jo‘. Aber auch die übrigen Stücke wie der Opener ‚Broken Bell‘ mit einer ersten Qualitätsmarke, ‚Low Road‘ als Banjo-getriebener Fusion Song mit funky Bass, schwellender Orgel, Slide und Dobro, oder das volle Programm vom Abschlusstitel ‚Star‘ mit Pedal Steel, Trompete, Mandoline, Orgel, Electric Piano, Horn Section und Backing Chor als Untermalung für Furtado’s Arsenal dürfen hier nicht unerwähnt bleiben!

In einer Special Edition bietet Blue Rose zusätzlich die in den Staaten zuvor separat erschienene EP Copper And Tin als Bonus-CD! Darauf gibt es nochmal 6 klasse Tracks in deutlich reduzierterer, folkigerer Form und ohne Überschneidungen zu den Songs von The Bell. ‚Firecracker‘ als furioses Slide-Instrumental mit Bass & Drums-Unterstützung und das Kottke-meets-Lindley-ähnliche Blues/Folk-Instrumental ‚Machine‘ stammen aus Tony Furtado’s Feder, die restlichen vier Stücke sind umarrangierte Traditionals, darunter ‚Peggy O‘ – pur solo, nur Acoustic Slide/Vocals – als Tribut an Jerry Garcia, ‚Amazing Grace‘ als technisch enorm anspruchsvolle John Fahey/Leo Kottke-style Soloimprovisation mit etwas Percussion und ein atemberaubendes, quirliges Medley aus drei Irish Reels mit Banjo, Cello-Banjo, akustischer Gitarre und Bariton-Ukulele plus Tabla, Akkordion, Flöte und Percussion.