SCHRAMMS

SCHRAMMS

"Ein Meister der Harmonien" oder "Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies" - Schlagworte aus verschiedenen Presseberichten, die aufgrund der gehörten CD oder des erlebten Konzertes aus der Feder des Rezensenten fließen. Und es ist tatsächlich eine Wohltat für die Ohren, den teilweise unscheinbaren aber hochmelodischen und in die Gehirnwindungen hineinfließenden Stücken der Schramms zu lauschen.
Die zwei Jahre Pause seit dem 3. Album der Schramms, Little Apocalypse, haben dem Werkschullehrer aus Hoboken, New Jersey, sichtlich gut getan, denn voller Tatendrang meldet sich Dave Schramm mit seiner Band zurück, bestehend immer noch aus Al Geller am Bass, Ron Metz am Schlagzeug und George Usher an den Keyboards. Neue Plattenfirma, neue CD - The Schramms sind also wieder voll da!

Werfen wir einen Blick zurück: Angefangen hatte alles im Jahre 1990, als sich Dave endgültig von der Kultband Yo La Tengo verabschiedete, um sich mehr seiner Musik widmen zu können. Schon drei Jahre zuvor hatte er seine eigene Band namens Walking Wounded gegründet. Als sich dann herausstellte, daß es bereits eine Band mit diesem Namen gab, kündigten sie ihren nächsten Auftritt als The Schramms an - es sollte ein Joke sein. Heute lacht niemand mehr darüber.
Nach drei Jahren relativer Planlosigkeit erschien dann 1990 das mittlerweile schon legendäre Debüt Walk To Delphi auf dem US-Kleinstlabel OKra. Das besondere an dem Album war die Art und Weise, wie Country-Elemente mit guter Popmusik in Einklang gebracht wurden - "Alternative Country", wie Dave Schramm es selbst bezeichnete.
Im Juni 1992 erschien der Nachfolger Rock, Paper, Scissors, Dynamite, die erste Tour durch deutsche Landen folgte auf dem Fuß. Dave selbst über die Konzerte: "Unsere Live-Shows sind wesentlich rauher und lauter als die Platten. Richtig kraftvolles Zeug mischt sich mit ruhigen Momenten." Die Kritiker waren einhelliger Meinung: absolut sehenswerte Konzerte.

Weitere knapp 2 Jahre später erschien Album Nummer 3, Little Apocalypse, von vielen als bisheriges Meisterwerk der Band angesehen. "In ganz und gar unprätentiöser Traditionsmusik verdichtet sich da ein schwermütiges Lebensgefühl zu Popdichtung und entwaffnend simplen Charme", wie das "Darmstädter Echo" schrieb. Und die Saarbrücker Zeitung jubelte: "Überschäumende Spielfreude, berauschende Melodien, vibrierende Songs und Dave Schramms himmlische Gitarrenüberflüge machen auch Album Nr. 3 der besten lebenden Vertretung purer Pop-Herrlichkeit zum wahren Freudenfest."
Und wieder wurde eine ausgiebige Tour durchgeführt, die allerorten auf Begeisterung stieß. Die Berliner "Tageszeitung" schrieb über Dave: "Männer, die älter werden, machen Musik, mit der man in Würde älter werden kann."

Zwischendurch unterstützte er immer wieder andere Künstler auf deren Alben mit seinem Gitarrenspiel wie den ex-dBs Chris Stamey und Peter Holsapple, dem gefeierten Songwriter Freedy Johnston, Kate Jacobs oder auch Soul Asylum auf deren letztem Album.

14 Monate arbeitete die Band an ihrem 4. Album Dizzy Spell, und Dave ist froh, es endlich geschafft zu haben. Es erwarten uns 12 neue Songs, die wiederum Country-, Singer/Songwriter- und Folkrock-Elemente beinhalten, doch überwiegend sehr stark in Richtung Rock und Pop gehen. Ab und zu geht es sogar ganz schön "heavy" zu, und Dave stößt die Türe zum "Alternative Rock" weit auf. Bereits mit den Opener "Seven Horses" ist Dave ein herrlicher Einstieg für die kommenden 55 Minuten gelungen.


"Dave Schramm mit seiner Band The Schramms hat die Renaissance der Folk- und Country & Western-Musik erheblich gefördert." DER SPIEGEL

"Wunderschön und balladesk, lebendiger und kompakter als je zuvor. Traurige, fast melancholische Lieder von Liebe und Tod. Eine Gratwanderung zwischen lebensbe-jahender Musik und selbstzerstörerischen Lyrics. Das Konzert des Monats." PRINZ

"Eine knarzig friedvolle Musik mit lebensmüden Lyrics ganz in der Tradition großer Country-Sänger, wo Last und Leid nur eine Bierflasche entfernt wohnen." SPEX

"Als Bandchef Dave Schramm kürzlich verkündete, er sei mit "Walk To Delphi" überhaupt nicht zufrieden, erntete der ungläubige Blicke - die Platte gilt unter Fans als genial." Michael Ruff in SZENE HAMBURG


"A master of harmonies" or "searching for a lost paradise" - striking words flowing from many a reviewer's pen after hearing the album or experiencing the band in concert. And indeed it is a treat to listen to the sometimes subtle yet sublime melodies of The Schramms, which penetrate your ear and settle into your brain.

The two years since The Schramms' third album have obviously been good for the group from Hoboken, New Jersey. Dave Schramm, together with Al Greller on bass, Ron Metz on drums, and George Usher on keyboards, returns full of energy.

New label, new CD - The Schramms are back!

Let's look at a little history: Everything started back in 1987, when Dave left the cult band Yo La Tengo, in order to concentrate on his own music. He founded a band called Walking Wounded, but as it happened there was already a band by that name in Los Angeles. They played their next concert billed as The Schramms. The name was meant to be a joke, but it stuck. Today nobody laughs about it anymore. After three years of writing and recording they released their legendary debut, Walk To Delphi, on the small American label Okra Records. The special thing about this album was the way it combined elements of good pop music with folk and country and brought them all into harmony. Alternative country or "Alternative Rock"?

In 1992, the follow up Rock, Paper, Scissors, Dynamite was released, followed by their first European tour. What does Dave say about a Schramms concert: "Our live shows are much more frantic, louder than our albums might indicate. There are powerful moments and there are quieter moments. It's about contrasts." The critics' unanimous opinion: absolutely a must-see!

Two more years and the third album, Little Apocalypse, is released, hailed by many as the band's masterpiece. "A completely unpretentious traditional music, a melancholy image of life is compressed to pop-poetry with a disarmingly simple charm", said the Darmstädter Echo. Again an extensive tour followed that received enthusiastic reactions everywhere.

When not playing or recording with The Schramms, Dave has supported other musicians, adding his distinctive guitar sound to albums by ex-dB's Chris Stamey and Peter Holsapple, the celebrated songwriter Freedy Johnston, The Replacements, Kate Jacobs and even the latest album from Soul Asylum.

For fourteen months the band worked on their fourth album, Dizzy Spell, and now they are very happy with the result. Twelve new songs, some with echoes of country, folk and a singer-songwriter sound, but most highlighting the rock and pop side of the band. At times it has a harder edge, opening doors to alternative rock. The impact is immediate with the first song. "Seven Horses" is a brilliant lead-in to the 55 minutes which follows.

One Response to “Artists”

  • Helmut Popel-Gärtner sagt:

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