17. Oktober 2020

JOSEPH PARSONS lässt es kräftig rocken auf dem neuen Album At Mercy’s Edge!

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At Mercy’s Edge, die neue CD von JOSEPH PARSONS, enthält zahlreiche Arena-taugliche Hymnen, die darauf warten, sich mit Gewalt den Weg aus der Quarantäne zu bahnen. Während die Welt gerade ins Stocken gerät, nimmt uns das Album mit auf eine Abenteuerreise: Vom Opener „Greed on Fire“ bis zum Höhepunkt „Mercy’s Edge“ – die Stücke strotzen vor Energie!

Jetzt, in seinen Fünfzigern, liest sich der Lebenslauf des US-amerikanischen Songwriters wie eine künstlerische Ausdauerübung, wie eine lange Autofahrt. An manchen Tagen mischen sich Zweifel in seinen Gefühlscocktail – aber Zweifel sind menschlich. Das neue Album erinnert an sein früheres Werk, klingt aber reifer, wenn auch bisweilen roh und rauh; es enthält dreieinhalbminütige Tauchgänge in Themen wie hemmungslosen Kapitalismus, Krieg und Trostlosigkeit, aber auch Liebe und Hoffnung sowie Politik. Seltsame Charaktere bevölkern es – irgendwie fehlerhafte Personen, die aber meist einen guten Kern haben.


Das Alter hat auch Vorteile: Parsons‘ Stimme und die Band klangen nie besser! Seine vielen Veröffentlichungen und herausragenden, emotionalen Live-Shows verbinden sich auf inspirierende Weise mit dem Publikum in ganz Europa und seiner ursprünglichen Heimat, den Vereinigten Staaten von Amerika.

An der Kraft, die die Band, bestehend aus Ross Bellenoit (Gitarre), Sven Hansen (Schlagzeug), Freddi Lubitz (Bass) und Joseph (Gesang, Gitarre), auf der Bühne ausstrahlt, merkt man, dass die Musiker schon lang zusammen spielen. Den starken Zusammenhalt innerhalb des seit 2008 bestehenden Quartetts kann man spüren. Im Jahr 2019, zwischen dem deutschen und italienischen Teil ihrer Tournee, nahmen die Vier sich Zeit, die Essenz der Band bei Aufnahmesessions in Deutschland und Slowenien einzufangen. Daraus entstand At Mercy’s Edge. „Das Aufnehmen während der Tour ist ein wahrer Luxus, da wir musikalisch voll engagiert, konzentriert und fokussiert sind. Die Band ist in Topform und wir haben eine tolle Zeit miteinander. Reisen regt die Sinne an, versetzt dich in einen anderen Gemütszustand und bringt ein zusätzliches Gefühl in die Musik. Eine wunderbare Art, Platten zu machen!“, sagt der sonst eher zurückhaltende Parsons.

Das Uncut Magazine (UK) nennt ihn zu Recht einen „erfahrenen Emotionenhändler“. Und Radio Bremen (DE) erklärt seine Musik als „dynamisch, intensiv und berauschend“.

Parsons lebt in Nordostdeutschland. In der westpommerschen Stadt Parchim — und in Berlin — verbringt er seine Zeit. In dem historischen Haus aus dem späten 16. Jahrhundert, das der Auswanderer mit seiner Frau und seinen Kindern bewohnt, schreibt er Songs. In seinem 2017 selbst gebauten Studio nimmt er sie auf. Parsons, der oft in die USA reist, sagt: „Ich gehe gern in die USA, aber ich liebe es, nach Deutschland zurückzukehren.“

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