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24. Februar 2023

Blue Rose Records präsentiert Konzerte im Heilbronner Venue „WaldHaus“ !

Dass wir unsere Aktivitäten mit Live-Konzerten ausgebaut haben, dürfte sich zwischenzeitlich herumgesprochen haben. Wir beschränken uns dabei nicht nur auf Künstler unseres Labels, sondern veranstalten auch Shows mit Bands und Künstlern, die wir gut finden und natürlich auch zum musikalischen Genre passen, für das wir seit nunmehr 28 Jahren einstehen. Wir beschränken uns bei den Buchungen dabei ausschließlich auf unsere Heimatstadt Heilbronn. Wenn eine der von uns gebuchten Bands auch in anderen Städten spielen sollte, haben wir damit nichts zu tun und können auch keine Tickets anbieten.
Wir haben einen kleinen Trailer zusammengestellt, der die Konzerte von März bis Juli 2023 umfasst. Tickets für alle Veranstaltungen gibt es über unseren Ticketshop.

27. Januar 2023

Nach 3 Jahren erscheint auf Blue Rose mit Live For Another Day ein neues Album der US RAILS!

In den 2000ern gehört das prominent besetzte Quartett US RAILS zu den verlässlichsten und fleißigsten Acts auf dem Blue Rose-Label. Nicht weniger als 5 kapitale Studioproduktionen haben die Amerikaner – neben etlichen Live-, Cover- und Acoustic-Alben – allein in der vergangenen Dekade herausgebracht, zahlreiche Europatourneen führten zu einer ständigen Vergrößerung ihrer Fangemeinde. Dabei sind Ben Arnold, Tom Gillam, Scott Bricklin und Matt Muir (sowie zu Beginn auch noch Joseph Parsons) jeder für sich starke Singer/Songwriter-Charaktere mit einer langen Liste von individuellen Soloprojekten. Live For Another Day heißt das nach der Corona-Zwangspause sehnlichst erwartete brandneue Werk, seine 10 ausschließlich selbstgeschriebenen Stücke strotzen nur so vor Tatendrang, Vielseitigkeit und dem bandtypischen Sound von melodischem Rock’n Roll voller Gitarrenlast und Stimmenseligkeit!


Nach 3 Jahren US RAILS-Enthaltsamkeit erscheint Live For Another Day rechtzeitig zur anstehenden, bislang ausgedehntesten Europatournee der beliebten Band. Und diesmal soll wohl nichts dazwischen kommen! Die 10 Tracks beweisen, dass die Vier absolut nichts verlernt haben – im Gegenteil: Alles zeugt hier davon, dass man in der Pause enorm viel Kraft und Kreativität getankt, sich mit großer Freude in die Recording Sessions gestürzt hat! Keyboarder Ben Arnold singt zum Start den von ihm selber geschriebenen Titelsong, einen vehementen Rocker mit unwiderstehlichem Refrain, mit seiner markanten soulig-rauchigen Leadstimme und legt das Qualitätslevel gleich weit nach oben. Es folgt das folkrockige, akustisch/elektrisch arrangierte ‚Can’t Let It Go‘ von Scott Bricklin. Der fungiert ja nicht nur als der standardmäßige Bassist der US Rails, sondern überzeugt dazu als Multiinstrumentalist u.a. an diversen Gitarren und Mandoline, singt mit kräftiger, heller Stimme. Unterstützt von Arnold am Akkordion erinnert dieser Track stark an eine andere äußerst populäre Band aus Philadelphia, The Hooters. Mit dem eingängigen ‚Too Much Is Never Enough‘ gelingt Gitarrist und Sänger Tom Gillam eine weitere der für ihn so typischen Rock’n Roll-Nummern: laut, kompromisslos, entfesselt abrockend! Es gehört zum guten Teamklima, dass auch der vierte Mann, Matt Muir, hauptamtlich Drummer, aber auch als Recording Engineer und Mixer verantwortlich für den Sound, wenigstens ein Mal pro Album im Zentrum steht. Hier singt er seine neueste Komposition, das kompakte, griffige ‚Walk Away‘, das seinem jahrelangen Signature Song ‚Don’t Take Me Now‘ gerade bei den kommenden Livekonzerten ganz sicher Konkurrenz machen wird.

Die sämig-soulige Ballade ‚What Did I Do?‘ von Scott Bricklin sorgt danach für eine erste wohlgesetzte Ruhephase, Ben Arnold am Piano und Tom Gillam an der elektrischen Slide setzten dabei kleine, gezielte Instrumentaltreffer, bevor uns Arnold’s ‚No Better Love‘ mit seinen lässig-rhythmischen Shuffle Grooves wieder in Bewegung bringt. Der melodische Midtemporocker ‚Feels Like A Heartache‘ von Tom Gillam kommt mit all diesen geschichteten elektrischen Gitarren und den mächtigen vierstimmigen Harmony Vocals absolut dominant rüber, bevor die Schlussrunde mit Bricklin’s ‚Lay Your Head On Me‘ eingeläutet wird. Gillam darf auf ‚Road To Hell‘ nochmal sein ″mean & bad ass″ Rockerherz herauskehren und Arnold zum perfekten Finish mit ‚End Of Time‘ ein klares Bekenntnis zu seinem Lieblingsthema ″druckvoller, sämiger Soul Rock mit reichlich vintage R&B″ abgeben.

Nach der langen Pandemiepause haben US Rails im heimischen Studio in Pennsylvania schnell wieder zueinander gefunden und mit hörbarer Spielfreude ein komplettes neues Album aufgenommen. Das sind dann 10 superfrische, durchweg klasse Songs geworden, die auch jeder für sich bestehen und regelrecht danach rufen, auf der bevorstehenden Live-Tournee in unseren Clubs begeistert abgefeiert zu werden!

30. November 2022

Mailorder-Weihnachtsaktion 2022


So, der ganze Black Friday/Black Week/Cyber Monday-Irrsinn/Hype ist vorbei, jetzt können wir in aller Ruhe eine kleine Aktion starten. Nicht besonders aufregend, für Blue Rose-Fans/Freunde/Kenner aber vielleicht doch nicht ganz uninteressant. Kleine Vorgeschichte dazu: In den Anfangsjahren des Labels hatten wir hin und wieder spezielle Promotion-CDs an Medienpartner verschickt. Diese CDs in Pappschubern (wie z.B. unsere aktuellen Blue Rose Collection-CDs) enthielten allerdings nicht die kompletten Songs der CDs, dafür aber persönliche Kommentare von Bandmitgliedern zu den Stücken. Folgende CDs hätten wir da anzubieten:
LITTLE BLUE – Straight For The Moon (VÖ 22.10.2001)
ELLIOTT MURPHY & IAIN MATTHEWS – La Terre Commune (VÖ 19.02.2001)
BIG IN IOWA – Green Pop (VÖ 28.05.2001)
RICH HOPKINS & LUMINARIOS – My Lucky Stars (VÖ 27.08.2001)
STEVE WYNN – My Midnight (VÖ 08.03.1999)

Weiter im Angebot haben wir die Promo-Ausgabe von „Vestavia“ von JOHN P. STROHM, die wir am 06.04.1999 mit der Katalognummer BLU CD0190 veröffentlicht hatten. Diese enthält keine Kommentare, dafür aber das komplette Album, das ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr erhältlich ist. Und zu guter Letzt haben wir noch einige Exemplare der Promo-CD 2XX6 Roses – A Year In Music aus dem Jahr 2006 gefunden, die Songs von sämtlichen in dem Jahr veröffentlichten Alben enthält – 26 Stück insgesamt, daher auch der etwas eigenartige Titel mit den XX.

Diese CDs können nicht gekauft werden, jeweils ein Exemplar nach Wunsch wird pro Bestellung von mindestens 3 Artikel der Lieferung beigelegt. Hierzu einfach vor Abschluss der Bestellung im Kommentarfeld des Warenkorbs den Titel eingeben. Dieses Angebot ist begrenzt, einige Titel sind eventuell rasch vergriffen.

21. Oktober 2022

Neues Studioalbum von JOSEPH PARSONS: Holy Loneliness Divine !

Dieser Artikel erscheint am 11.11.2022 und wird erst zu diesem Zeitpunkt ausgeliefert. Sollte eine Bestellung neben diesem Artikel weitere Artikel enthalten, werden alle Artikel zusammen geliefert. Falls der Artikel separat geliefert werden sollte, bitte eine separate Bestellung tätigen. Sollte zum Zeitpunkt der Auslieferung eine weitere Bestellung vorliegen, wird der Artikel dieser Bestellung hinzugefügt unter Berücksichtigung der gültigen Lieferbedingungen.

Holy Loneliness Divine ist das neueste und letzte Album der JOSEPH PARSONS BAND (JPB), danach folgten die Mitglieder ihren individuellen musikalischen Pfaden. Um diesen finalen Höhepunkt zu würdigen, hat die Band ein Album aufgenommen, das ihren charakteristischen Sound, der aus unzähligen Aufnahmesitzungen und Live-Shows entstanden ist, angemessen wiedergibt. Von der Eröffnungshymne „Dreaming a Universe“ beschreiben die bissigen Songs den Weg der Welt in eine unruhige Zukunft und finden Hoffnung auf ihrem nicht ganz so unvermeidlichen Weg. Die Reise beinhaltet Momente tiefer Verwirrung, gefolgt von Offenbarungen und aufkommender Klarheit, während einige uralte Liebeslieder die Mischung ausgleichen. Es ist eine unprätentiöse Platte, die einen tieferen Eindruck von Parsons’ Schreibstil vermittelt, zusammen mit den Themen und Visionen, über die er in den letzten Jahren nachgedacht hat. Einige der Geschichten sind provinziell, andere weltlich, aber immer zuordnungsbar. Ein tiefes Gefühl von „gelebtem Leben“ geht von den unterschiedlichen aber zusammenhängenden und hoffnungsvollen Tönen aus.


Das Album ist eine Rock-Platte, die die Tiefen traditioneller Instrumente – Schlagzeug, Bass, elektrische und akustische Gitarren, Keyboards – mit einem Hauch moderner Aromen ausschöpft, um Stimmungen zu akzentuieren und den Kopfhörer-Enthusiasten unter uns einen Ohrenschmaus zu bieten. Die Produktion ist ein fast so großer Teil von Parsons‘ Palette wie das Songwriting selbst. Wenn sie solo gespielt werden, halten sich die Songs wunderbar und zeigen die Bandbreite von Parsons’ ausgefallenem Songwriting-Stil. Im Studio erweitern die vollen, übersichtlichen Arrangements der Band diese Grenzen und bringen dem Hörer eine verbesserte musikalische Bandbreite eines jeden der Songs. Dies wird durchgehend von den aufsteigenden E-Gitarren-Soli und makellosen Vocals untermauert.

Während die Songs von Parsons geschrieben und ein Großteil des Albums ebenfalls von ihm produziert und gemischt wurde, produzierte und mischte jedes Mitglied der Band einen Song vollständig – vom Anfang bis zum Ende – aus einem vokalen und akustischen Leitfaden, den Parsons in seinem Studio aufgenommen hatte. Dies zeigt das erstaunliche Talent und die Entwicklung der Band individuell und kollektiv und ihre Fähigkeit, die „Zone“ zu erreichen, wo immer sie sind. Die Platte ist ein Dokument einer Band, die aus allen Rohren feuert und ein energiegeladenes und vitales Werk schafft, das einige der bisher beständigsten Songwritings von Parsons präsentiert.

JPB hat sich zu Höchstleistungen entwickelt und sich aufgelöst, um andere anspruchsvolle Musikprojekte zu verfolgen.

Dies ist Joseph Parsons’ 15. Solo-Studioalbum und sein 25. Studioalbum, einschließlich der Bands, die er gegründet oder mitbegründet hat (Hardpan, US Rails, 4 Way Street, Parsons Thibaud). Außerdem hat er zahlreiche Live-Alben und Singles veröffentlicht.

20. Oktober 2022

RICH HOPKINS & LUMINARIOS sind endlich zurück mit dem neuen Studioalbum Exiled On Mabel St !

Seit nunmehr drei Dekaden steht der Name Rich Hopkins für diesen staubigen, gitarrengetränkten Wüstenrock, wie er nur im Südwesten der USA gespielt wird. Nach all den hinreichend dokumentierten Aktivitäten als Boss der Sidewinders, Sand Rubies, Underbelly u.v.a. Projekten bleiben die Luminarios sein zentrales Thema, freilich mit ihm selbst und seiner Ehefrau Lisa Novak als einzige feste Größe (alle 10 Songs wurden von den beiden komponiert). Seit 1992 existiert diese Formation mal als Trio, Quartett, Quintett oder einfach als loser Haufen befreundeter Musiker aus der Szene von Tucson, Arizona und Austin, Texas. Anfangs wandelte Hopkins noch gefährlich auf den Spuren von Neil Young & Crazy Horse. Später kehrte er mehr den gereiften Songschreiber heraus, veröffentlichte sogar einige spannende Konzeptwerke, variierte Stimmungen und Stile.

Das neueste Studioalbum Exiled On Mabel St reiht sich formal, inhaltlich und qualitativ voll ein in die offenbar endlos laufende Serie von erstklassigen Veröffentlichungen unter der Marke RICH HOPKINS & LUMINARIOS. Die Wüste lebt und Desert Rock wird es so lange geben, wie Rich Hopkins seine Gitarren halten kann! Elektrische Gitarren wohlgemerkt! Sie bestimmen auf den 10 neuen Nummern (plus 4 versteckten weiteren Songs sowie 2 Kommentaren zum Album auf der CD) einmal mehr diese markante Mischung aus epischen Rockhymnen, sandigem Folk Rock, bewährten Rock’n Roll-Werten aus den 60/70ern, etwas jingle-jangle Guitar Pop und einer ordentlichen Dosis Psychedelia.


Wenn man die Tracks auf Exiled On Mabel St anhört, kann man sich vorstellen, wie einfach es für Rich Hopkins ist, die Musikstile der Vergangenheit anzunehmen und seine eigenen kreativen Instinkte zu erforschen. Hopkins ist viel mehr als nur ein Archivar. Unterstützt von seiner talentierten Frau, nutzt er alle Bereiche seines Lebens sowie seine Beobachtungen der heutigen Welt für die Songs auf Exiled. Es beginnt mit „A Message Of Hope“, das zeigt, wie man gegen selbstverschuldete Schicksale ankämpfen muss, aber sagt: „Vergib dir selbst … du wirst Fehler machen“. In den Liner Notes widmet er das Stück Pastor David Dahlberg und sagt, er sei von Steve Earle inspiriert worden. In „Count On Me“ singt er seiner geliebten Frau vor und erinnert sie daran, dass er sich trotz seiner Probleme für sie durchgesetzt hat. „Everybody Knows“ ist die Umkehrung des gleichnamigen Leonard Cohen-Songs, der einen dunklen Zynismus im Kern hat. Hopkins‘ Song zeigt vielmehr, wie Liebe nicht verborgen werden kann und strahlt, damit jeder sie sehen kann.
Zu den weiteren Highlights auf dem Album gehört „Prodigal Son“, das auf einer Begegnung mit einer wohnungslosen Person basiert, die Hopkins in Austin, Texas, gekannt hatte. Die Offenlegung des Mitgefühls in dem Song wird niemanden überraschen, der den Singer/Songwriter kennt – der im Peace Corps diente und den Menschen auf den Straßen von Tucson viele Jahre lang auf verschiedene Weise geholfen hat. „I Don’t Care“ sollte man sich auch gut anhören, das fast ein mexikanisches Gitarrenfeeling hat, und „Bataan Death March“, ein Track über die berüchtigten Gewaltmärsche philippinischer und amerikanischer Kriegsgefangener durch die japanische kaiserliche Armee im Jahr 1942. Das Stück enthält Soundeffekte, Musik, die an den schrecklichen 60+-Meilen-Treck erinnert, und zeigt Hopkins „Das Vaterunser“ rezitieren.

14. August 2022

BEN ARNOLD nun auch wieder im Webshop auf Vinyl erhältlich!



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Im Juli 2022 war BEN ARNOLD für drei Wochen aus seiner Heimatstadt Philadelphia nach Europa gekommen, um dort Solokonzerte zu geben, die er selbst organisiert hatte. Es waren überwiegend Konzerte, die von Privatpersonen veranstaltet worden waren. Großteils fanden diese Konzerte dank des herrlichen Wetters im Freien, in Gartenanlagen, auf Terrassen oder auch in Partykellern statt. Speziell für diese Shows hatte Arnold Vinyl-LPs von dreien seiner zahlreichen Alben dabei (Simplify, Lost Keys und Sunday Morning Meltdown, die von den Gästen auch gerne angenommen wurden.
Wir bekamen zahlreiche Anfragen von Fans, die liebend gerne ein Exemplar oder gar mehrere Exemplare gekauft hätten, aber es nicht auf eines der Konzerte geschafft haben. Für all diejenigen haben wir nun die gute Nachricht, dass wir die drei Alben im Rahmen unserer „Personal Vinyl Edition“-Serie exklusiv über den Blue Rose-Webshop anbieten!

30. Juli 2022

THE WYNNTOWN MARSHALS sind zurück mit einem neuen Studioalbum – auf Blue Rose!

Dieser Artikel erscheint offiziell am 02.09.2022, Bestellungen der CD und der LP über den Blue Rose-Mailorder werden exklusiv bereits am 19.08.2022 ausgeliefert. Sollte eine Bestellung neben diesem Artikel weitere Artikel enthalten, werden alle Artikel zusammen geliefert. Falls der Artikel separat geliefert werden sollte, bitte eine separate Bestellung tätigen. Sollte zum Zeitpunkt der Auslieferung eine weitere Bestellung vorliegen, wird der Artikel dieser Bestellung hinzugefügt unter Berücksichtigung der gültigen Lieferbedingungen.


Über sieben Jahre sind seit dem letzten Studioalbum von THE WYNNTOWN MARSHALS, The End Of The Golden Age, vergangen. In dieser Zeit gab es innerhalb der Band große Veränderungen, von der Besetzung, die das Album eingespielt hatte, sind nur noch Frontmann, Sänger und Songschreiber Keith Benzie sowie Gitarrist Iain Sloan dabei, der typische Sound ist dabei aber nicht abhanden gekommen!

Big Ideas, das vierte Studioalbum des Quintetts aus dem schottischen Edinburgh, wird denen, die die Band kennen, sofort bekannt vorkommen und dient als ideale Einführung für diejenigen, die mit ihren bisherigen Veröffentlichungen weniger vertraut sind. Vier Jahre in Arbeit, enthält das Album zehn Songs, die klirrenden, unverblümten, radiotauglichen Power-Pop, schroffe, wurzelige Rocker, stimmungsvolle gitarrenlastige Stücke und melodische Balladen abdecken – alles untermauert von dem herzlichen, poetischen Wortspiel, für das die Band bekannt ist.

Die Marshals haben, wie der Rest des Planeten, in letzter Zeit einige Herausforderungen durchgemacht – und einige der lyrischen Inhalte sind unweigerlich von den Ereignissen der letzten zwei Jahre geprägt (insbesondere der Titeltrack und „Disappointment“), aber – wie der Protagonist in der Mitte des nostalgischen, bittersüßen Album-Tracks „Tourist In My Hometown“ – ist die Band „ungebrochen aus dem Schmerz herausgekommen“.

02. Mai 2022

Neue kostenlose Blue Rose-CD erhältlich – Blue Rose Collection 17 !

Über ein Jahr ist vergangen, seit die 16. Ausgabe der Blue Rose Collection-Serie erschienen war. Nun liegt sie vor, die Nr. 17!
Wie schon bei der vorigen Ausgabe erhält jeder Besteller von vier Artikeln und mehr einmalig diese Nr. 17 automatisch kostenlos beigelegt, die Beilage entfällt aber bei jeder weiteren Bestellung von mindestens 4 Artikel, es sei denn, der Besteller wünscht ausdrücklich ein weiteres kostenloses Exemplar. Als Ersatz kann auf Wunsch auch ein Exemplar der Blue Rose Collection Nr. 13, 15, 16 oder ein Exemplar der noch verfügbaren Ausgaben der Blue Rose Nuggets-Serie gewünscht werden. Diese Wünsche können im Warenkorb vor dem Absenden der Bestellung in dem vorhandenen Kommentarfeld geäußert werden.
Selbstverständlich kann auch diese 17. Ausgabe der Blue Rose Collection-Serie für € 5,00 käuflich erworben werden.

Die Trackliste der 17. Ausgabe:
1. STEVE WYNN – BLOOD FROM A STONE (aus dem Album „Sweetness And Light“)
2. WOOLDRIDGE BROTHERS – SWEET SENSATION (aus dem Album „Uncovering The Sun“)
3. TIM EASTON – ALL THE PRETTY GIRLS LEAVE TOWN (aus dem Album „Special 20“)
4. ELLIOTT MURPHY – LOVE TO AMERICA (aus dem Album „Selling The Gold“)
5. RICH HOPKINS & LUMINARIOS – UNGLUED (aus dem Album „El Paso“)
6. FARMER NOT SO JOHN – GRAND BOUQUET (aus dem Album „Receiver“)
7. CONTINENTAL DRIFTERS – SPRING DAY IN OHIO (aus dem Album „Vermilion“)
8. RAINRAVENS – I AIN’T EVER GOIN‘ HOME (aus dem Album „Rainravens“)
9. JOSEPH PARSONS – YOU LIED (aus dem Album „5am“)
10. THE HOOBLERS – TOMORROW FADE AWAY (aus dem Album „Can You Do This?“)
11. SHAKIN‘ APOSTLES – DISTANT FIELD (aus dem Album „Austin, Texas“)
12. THE DASHBOARD SAVIORS – THE ONE THAT GOT AWAY (aus dem Album „Love Sorrow Hatred Madness“)
13. JULIAN DAWSON – ALL ABOUT THE RIDE (aus dem Album „Under The Sun“)
14. THE PINETOPS – JESUS SPOKE (aus dem Album „Above Ground And Vertical“)
15. TODD THIBAUD – DON’T SAVE ME (IT’S ALRIGHT) (aus dem Album „Little Mystery“)

11. Februar 2022

THE BAND OF HEATHENS trotzten der Pandemie mit Remote Transmissions Vol. 1 !

Als die Corona-Pandemie die Live-Musik-Aktivitäten komplett zum Stillstand gebracht hatte, waren Musiker überall auf der Welt erfinderisch und fanden andere Möglichkeiten, ihre Musik zu den Menschen zu bringen – hauptsächlich über das Internet. Die Band Of Heathens, ursprünglich in Austin, Texas beheimatet, hatte das Problem, alle fünf Mitglieder unter einen Hut zu bringen, da die Band über die ganzen USA verstreut lebt – von Los Angeles über Austin bis nach Asheville in North Carolina. Über die Zoom-Plattform war das möglich und der wöchentliche „Good Time Supper Club“ war geboren – eine 90-Minuten-Show mit viel Musik und Geschichten. Irgendwann kamen Interviews mit Gästen hinzu und die Idee, im Vorfeld einen Song aufzunehmen, der dann auch noch in ein Video verpackt wurde, das vom Band-Bassisten Jesse Wilson professionell produziert wurde. Ausschließlich Covers wurden eingespielt, die musikalisch vollkommen losgelöst von irgendwelchen Genre-Zwängen ausgewählt wurden. So fanden sich Songs wie „Tumbling Dice“ von den Stones oder „Everybody’s Talkin'“ von Harry Nilsson neben Stücken wie „Papa Was A Rolling Stone“ von den Temptations oder „Islands In The Stream“ von den Bee Gees bis hin zu „“Kuschty Rye“ von Ronnie Lane oder „My Sweet Lord“ von George Harrison. Über 40 solcher Covers wurden im Laufe dieser Serie produziert und es war nur eine Frage der Zeit, bis es davon auch einen Tonträger geben wird. Jetzt ist Remote Transmissions Vol. 1 erhältlich mit Gastmusikern wie etwa Ray Wylie Hubbard, Hayes Carll, Charlie Starr von Blackberry Smoke, Todd Snider, Robert Ellis oder Nicki Bluhm. Insgesamt 10 Songs sind auf der ersten Ausgabe vertreten und man kann davon ausgehen, dass weitere Ausgaben folgen werden, denn es warten noch Stücke mit befreundeten Musikern wie Raul Malo von den Mavericks, Amber Woodhouse von Trigger Hippy, Ray Benson von Asleep At The Wheel, Allison Moorer, BJ Barham von American Aquarium oder Shane & Tyler Fogerty, die Söhne von John Fogerty, um nur einige zu nennen.

Dieser Artikel erscheint am 25.02.2022 und wird erst zu diesem Zeitpunkt ausgeliefert. Sollte eine Bestellung neben diesem Artikel weitere Artikel enthalten, werden alle Artikel zusammen geliefert. Falls der Artikel separat geliefert werden sollte, bitte eine separate Bestellung tätigen. Sollte zum Zeitpunkt der Auslieferung eine weitere Bestellung vorliegen, wird der Artikel dieser Bestellung hinzugefügt unter Berücksichtigung der gültigen Lieferbedingungen.

10. Februar 2022

MARKUS RILL geht neue Wege mit Everything We Wanted !

25 Jahre nach seinem Debütalbum veröffentlicht MARKUS RILL mit Everything We Wanted ein Album, das all seine Stärken zusammenbringt: Tiefgehende, vielfältige Americana-Songs, packender Rock’n’Roll und mitreißender Soul mit intelligenten, berührenden Texten. Das 14. Album ist tatsächlich ein Höhe- und Kulminationspunkt im Werk des Singer-Songwriters mit der Raureifstimme. In Deutschland, wahrscheinlich in ganz Europa, gibt’s keinen, der näher dran ist an Steve Earle, John Hiatt, Mellencamp, Tom Petty, keinen, der authentischer sein Rootsrock-Ding durchzieht als der 51-jährige gebürtige Frankfurter.

„Mein Ziel als Songschreiber war immer, jede Art von Song, die ich selbst gern höre, auch zu schreiben – aber natürlich mit einer eigenen Note“, sagt Rill. Das gelingt ihm mit den 14 Songs von Everything We Wanted fast mühelos. Klar zu hören ist, dass Rill seine Inspiration aus Texas zieht, aus Nashville und Memphis, aus der Blütezeit des Rock’n’Roll wie aus der Gegenwart. Ebenso deutlich wird, dass Rill ein selbstbewusster Künstler geworden ist, mit eigener Sichtweise, der Fähigkeit, Poesie aus Alltagssprache zu schaffen und dieser einzigartigen Stimme.


Schon der Album-Opener und Titelsong ist ein Hinhörer und unmissverständlich ein Song aus der Jetzt-Zeit. „The air was pure, water was clean … we had everything we wanted till we wanted more“ singt Rill über einem zeitgenössischen Groove. Ehe er in der letzten Strophe vom finger-pointing zur Reflexion gelangt und dem Song dadurch besondere Tiefe verleiht. Kongenial unterstützt wird er dabei wie seit vielen Jahren von seiner Band, The Troublemakers, die um einige Gäste verstärkt wird.

„In der Pandemie hatten viele tolle Musiker Zeit für home recording“, so Rill. Mit Keyboarderin Jen Gundermann nahm der Songschreiber schon vor knapp 15 Jahren in Nashville auf. Mittlerweile spielt sie fest bei Sheryl Crow und ist üblicherweise viel beschäftigt. Auf Everything We Wanted wie auf dem gesamten Alben setzt sie brillante Akzente. Auch die Backing-Stimmen Elizabeth Lee aus Texas, Camille Bloom aus Seattle und Rill-Kumpel Robert Oberbeck tragen zum jederzeit überzeugenden Americana-Sound bei.

Das gilt auch für den langjährigen Blue-Rose-Labelkollegen Todd Thibaud, der beim entspannt rollenden Midtempo-Rocker „Heart Up Yet“ als Co-Songwriter und Duettpartner auffällt. Weiter geht’s mit „Hope Waits“, einem folk-inspirierten Ohrschmeichler der Extraklasse. „It perches in the soul, holds on tight and won’t let go – hope waits.“ Da filtert Rill Emily Dickinson und Glenn Campbell.

Der Songschreiber und seine Troublemakers gehen neue Wege, zeigen sich so knackig wie nie zuvor im Riff-Rocker „Never Trust Forever“ und in „Tumblin‘ Dominoes“, das sich gleichermaßen vor den Georgia Satellites wie den Rolling Stones verneigt. Sogar Bläser gibt’s erstmals bei Rill zu hören. Jim Hoke und Roland Barber, die schon für Aretha Franklin, Keb‘ Mo‘, Paul McCartney und Dolly Parton geblasen haben, geben „Where I Belong“ den richtigen Drive. „Die Idee zu dem Song hatte mein Gitarrist Maik Garthe, nachdem wir für Southside Johnny & The Asbury Jukes eröffnet hatten.“ Weitere Ausflüge in neues Terrain führen zum Nick-Cave-meets-Time-Out-Of-Mind-artigen „The Mystery Of You“ oder dem wundersamen Groove-Folk von „Color Of My Heart“.

Aber natürlich gibt’s auch wieder eine Reihe dieser bezwingenden Storytelling-Songs, die Rills große Stärke sind. „Flesh & Blood & Bone“ vermengt Twang, Trump, Prine und Menschenwürde zu einem süffigen alt.country-Galopp. „Country Town“ ist ein hemdsärmeliger Roots-Rocker aus dem Bilderbuch. Das atmosphärische Outlaw-Gebräu „Slack“ und die durchdringende Obdachlosen-Erzählung „Get Paid“ verbinden starke Texte mit bezwingenden Rhythmen. Album closer „Monochrome“ ist spartanische, aber berührende Trauerarbeit. Und dann ist da noch „Always Trusted You“, ein Monolith von einem Song, Rills bewegende Ode an die verstorbene Mutter.

Die Troublemakers mit Drummer Leonardo von Papp, Bassist Chris Reiss und Saitenmeister Maik Garthe (Bariton-, Slide-, 6- & 12-string-Gitarren, Dobro und Mandoline) erweisen sich als rhythmisch wie soundtechnisch variable Begleitband. Rill singt mit Seele, mal einfühlsam, mal kraftvoll, immer eindringlich.

Das Album ist ein großer Wurf. Darin steckt alles, was Rill in seiner Zeit in Austin, Texas, bei drei Studioproduktionen in Nashville, bei Konzerten mit Townes van Zandt, Rosanne Cash und Southside Johnny sowie bei rund 1000 Gigs in Kaschemmen, Clubs und auf großen Bühnen gelernt hat. Herausragende Songs, abwechslungsreiche Sounds, klasse Performances. Was Wildflowers für Tom Petty war, ist Everything We Wanted für Markus Rill & The Troublemakers.