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21. Februar 2020

STACIE COLLINS bestätigt auf ihrem neuen Album, dass sie ein DAMN GIRL ist!

Dass Stacie Collins ein Workaholic auf der Bühne ist, das werden wohl alle Besucher ihrer Show(s) bezeugen können. Weniger Arbeitstier ist sie allerdings, was das Produzieren von neuer Musik ist – immerhin sind seit dem letzten Album Roll The Dice über vier Jahre ins Land gezogen. Aber es sei der Rockröhre aus Nashville, Tennessee verziehen, denn das Hauptaugenmerk ihrer Karriere, die seit dem Erscheinen ihres Blue Rose-Debüts Sometimes Ya Gotta im Jahr 2010 richtig Fahrt aufgenommen hat und sie mehr Zeit auf Tourneen in Europa verbringt als zuhause, liegt klar bei ihren Live-Shows, bei denen das Energiebündel zeigt, wo der Hammer hängt. Stacie Collins, das ist live Rampensau pur, da bleibt den Zuschauern regelmäßig die Spucke weg. Zur Bühnenshow beitragen tun schon seit Ewigkeiten ihr Ehemann Al Collins am Bass und der britische Gitarrist John Sudbury. Zwischenzeitlich gehört auch der schwedische Drummer Ola Göransson Wedin zur Stammbesetzung, wenn das Collins-Paar auf den Konzertreisen durch Europa ist.

Und nachdem die Band so geschmiert läuft wie ein gut geölter Motor, lag es auf der Hand, Songs für ein neues Album während der Pausen der letzten Europatour aufzunehmen – Damn Girl ist das Ergebnis, das nun vorliegt! Und klar ist schon nach den ersten Tönen des Openers „You Don’t Know Me“ – da wo Stacie Collins draufsteht, da ist auch Stacie Collins drin! Wie nicht anders zu erwarten, singt, schreit, gospelt sie sich die Seele aus dem Leib, bläst in ihre Blues Harp, dass es noch weit über den Mississippi hinaus schallt und so manchen Studiocrack vom Fach alt aussehen lässt. Bei allen 12 Songs waren Stacie und Al Collins beteiligt, die Hälfte hat Gitarrist Sudbury mitgeschrieben, bei „Down For The Count“ hat auch Göransson seine Duftmarke hinterlassen. Dass es sich dabei um einen knackigen Rocker handelt, dürfte keine Überraschung sein. Es ist mitnichten der einzige fetzige Track, erst die fünfte Nummer „Things I Meant To Say“ nimmt das Tempo herunter und zeigt, dass Collins/Collins auch wunderbare Balladen schreiben können. Ein Slow Song reicht dann aber auch, die weiteren Stücke lassen es dann wieder richtig krachen – Boogie Stomper oder nicht selten an die Cowpunk-Veteranen von Jason & The Scorchers erinnernde Country/Honkytonk-Rocker zeigen Stacie Collins und ihre Truppe AL-Mighty 3 auf dem Höhepunkt!

Dass das neue Album Damn Girl nicht das Blue Rose-Logo ziert, liegt daran, dass sich die Parteien nicht auf einen Deal einigen konnten. Aber selbstverständlich bieten wir das Album dennoch über unseren Mailorder an, denn nicht alle Fans werden die Möglichkeit haben, eine der Shows der laufenden Europatour dazu zu nutzen, bei den Konzerten ein Exemplar der CD zu erwerben.

10. Februar 2020

Following a covers album US RAILS are back with a new album of eleven originals!


US RAILS continues their journey into the next decade with a brand new record, Mile By Mile (Blue Rose Records). Ben Arnold, Scott Bricklin, Tom Gillam and Matt Muir have made a conscious effort to open the gates and let their Rock n’roll horses run free. This is not to say they’ve abandoned their trademark harmony vocal blend. It’s still there front and center, but with more musical muscle underneath. Drawn from their collective influences and takes on rock and vintage R&B, the good-time recording atmosphere of the recording sessions, during a summertime week in Philadelphia, is palpable on each and every track. These rapidly changing times in the U.S. and around the world, show them wearing some of their thoughts and beliefs, as well as their hearts on their well tattered sleeves. Mile By Mile, the band‘s 5th full length original album, shows them growing even more comfortable and loose, diving into some of their ragged, rock roots in a collection of songs that have some of the feel of the past with an eye toward the future.

What was once just a one off, go-for-the-thrill experiment, has by now become a fixture in the lives of each member of US RAILS while they all continue to pursue thriving solo careers, producing, recording, and releasing countless albums on their own. It is their separate experience, spun together, which adds layer upon layer to the solid bedrock that forms the foundation of this band’s rare and exceptional sound.

US RAILS are now looking forward to taking it all out on the road throughout Spain, Italy, Germany, Austria, Switzerland and The Netherlands again this year. Jackson Parten from Austin, Texas will be joining the band on bass guitar for the tour.

A well seasoned, veteran live act, this is a band who has shared the better part of their lives playing masterful, iconic sounding rock and roll in the shadows of the giants but continues to create, evolve, persist, and have a lot of laughs and fun along the way Mile By Mile!

10. Februar 2020

Nach einem reinen Covers-Album sind US RAILS zurück mit neuem Album und elf eigenen Songs!

Mit einem Output ohne Beispiel gehört die kleine-feine Supergroup US RAILS zu den verlässlichsten und fleißigsten Acts auf dem schwäbischen Blue Rose-Label. Nicht weniger als 5 kapitale Studioproduktionen haben die Amerikaner – neben einigen Live- und Acoustic-Alben – allein in der vergangenen Dekade herausgebracht, zahlreiche Europatourneen führten zu einer stetigen Vergrößerung ihrer Fangemeinde. Das alles ungeachtet der Tatsache, dass wir es bei Ben Arnold, Tom Gillam, Scott Bricklin und Matt Muir (sowie zu Beginn auch noch Joseph Parsons) mit starken Singer/Songwriter-Charakteren zu tun haben, die parallel ihre eigenen Soloprojekte verfolgen! So könnte man also bei Blue Rose die 2020er kaum gelungener starten als mit einem brandneuen Release der US Rails. Mile By Mile heißt das zutiefst befriedigende Werk, seine 11 komplett selbstgeschriebenen Stücke strotzen nur so vor Tatendrang, Vielseitigkeit und dem bandtypischen Sound von melodischem Rock’n Roll voller Gitarrenlast und Stimmenseligkeit!


US Rails 2008/2009: Gut informierte Folk/Roots/Rock-Zirkel waren vorgewarnt. Ein paar lokal bekannte Singer/Songwriter hatten sich in der Szene von Philadelphia zusammengefunden, erste Konzerte sorgten für höchste Aufmerksamkeit. Spätestens nach einer unvergessenen Stippvisite im Dezember 2009 bei der Blue Rose Christmas Party und dem darauf folgenden Debütalbum US Rails im Juni 2010 stand auch für hiesige Fans fest, welches Talent und Potenzial diese Formation besitzt. Gleich fünf gleichberechtigte Akteure bildeten den musikalischen Verbund von US Rails, mit dem man formal in der Tradition von CSNY bis Traveling Wilburys und – denken wir an ähnliche Fälle auf Blue Rose – von Resentments bis Hardpan steht. Ben Arnold, Scott Bricklin, Matt Muir und Joseph Parsons hatten eine gemeinsame Vergangenheit bei den Philly Folk Rockern von 4 Way Street, Tom Gillam aus New Jersey gelangte über die Philadelphia-Schiene als Sideman von Joseph Parsons zu den anderen, lebte aber damals bereits in Austin, Texas. Zusammen nahm man in den Folgejahren die Studioplatten Southern Canon (2012) und Heartbreak Superstar (2013) für Blue Rose auf, bevor Parsons beschloss, sich intensiver auf seine Solokarriere zu konzentrieren und die US Rails in Freundschaft 2015 zu verlassen. Der Rest-Vierer verlor keine Zeit, mit Ivy (2016) gleich das nächste Werk herauszubringen! Es sollte zunächst das letzte Album mit ausschließlich eigenen Originalkompositionen werden, denn anlässlich einer erneuten Europatournee – und dem damit verbundenen Gebot einer aktuellen Veröffentlichung – spielten US Rails kurzerhand das „Zwischendurch-Album“ We Have All Been Here Before ein. Mit Coverversionen ihrer Lieblinge von Neil Young und Jackson Browne über Beatles und Stones bis hin zu Fleetwood Mac und Warren Zevon, aber auch World Party und The Clash bewies man zwar guten Geschmack und handwerkliches Können, aber etwas Eigenes ist letztendlich doch ein ganz anderes Niveau.

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21. Januar 2020

General Store-Nachzügler aus 2019!

11. Januar 2020

3 ELLIOTT MURPHY-Klassiker nun als Vinyl-Reissue über den Mailorder erhältlich!

08. November 2019

WATER AND SAND is Todd Thibaud and Kim Taylor – they are back with new album Catching Light!

For several years Todd Thibaud and Kim Taylor had the same management. Their idea was that both musicians should try writing songs together that the management could then submit to their contacts. Both finally met each other in person at SXSW several years ago and struck up a friendship.
While they were at SXSW, they made plans to get together for a writing session the next time Kim traveled to Boston from her home in Ohio. When she was in Boston they met up and actually had no luck that day writing a song, but discovered that they really liked singing together. The idea for a collaboration project came from that meeting. They talked about how interesting it would be to focus the songwriting for their collaboration on the struggles and joys of relationships/marriage etc. Both of them were busy with their own projects at the time, but they agreed to stay in touch and make this happen as soon as the time was right. After a few years had gone by without any progress, it was Taylor who took the initiative and got the ball rolling for what would become WATER AND SAND.


„We struggled coming up with a name for our project, sending each other lists of potential options, but nothing seemed to really resonate“, Thibaud recalls. „Both of us were in the process of writing songs at that time for our forthcoming album, and Kim sent me one of her new ones called ‚Water and Sand‘. I loved the song as soon as I heard it, and as the two of us discussed it, I think we both agreed that it would actually make a good band name for our project. We ran it by our management and some trusted friends/family, and everyone seemed to like it. I think for us the name relates to the balances that life imposes and requires of us. The two sides of the coin. The Yin and Yang. The life giving water and the gritty, abrasive sand. There are many joys and good times in our lives, but of course, there are also times of struggle and pain. I think the name points to those co-existing experiences.“

Compared to their own releases, WATER AND SAND is different. „We both wanted to center the project around two vocals, singing together, in harmony, and build things from there; always keeping those elements front and center. We never made any hard and fast rules in regard to other instrumentation. We’ve just always tried to do what’s right for the songs, and not overshadow the vocals too much.“

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08. November 2019

WATER AND SAND sind Todd Thibaud und Kim Taylor – sie sind zurück mit neuem Album Catching Light und Tour!

Todd Thibaud und Kim Taylor wurden einige Jahre lang vom gleichen Management betreut. Dessen Idee war es, dass beide Musiker versuchen sollten, gemeinsam Songs zu schreiben, um damit das Interesse von Labels zu wecken. Beide trafen sich vor einigen Jahren in Austin beim SXSW-Festival, woraus sich schnell eine Freundschaft entwickelte.
Während sie in Austin waren, schmiedeten sie Pläne, sich in Boston zu treffen, um zusammen Songs zu schreiben. Zwar trafen sie sich dort, doch ein Song entstand leider nicht. Allerdings stellten sie fest, dass sie viel Freude hatten, zusammen zu singen, und die Idee für dieses Projekt entstand aus diesem Treffen. Sie sprachen darüber, dass es doch sehr interessant wäre, die Themen dieser Zusammenarbeit auf die schönen und auch nicht so schönen Zeiten von Beziehungen und Ehen zu konzentrieren. Beide waren damals zu beschäftigt mit eigenen Projekten, beschlossen aber, in Kontakt zu bleiben und die Zusammenarbeit anzugehen, sobald es die Zeit erlaubt. Nachdem einige Jahre vergangen waren, ohne dass etwas geschehen war, nahm Taylor die Sache in die Hand und gab den Anstoß zu dem, was WATER AND SAND werden sollte.


„Wir hatten Probleme, einen Namen für unser Projekt zu finden, tauschten Ideen aus, aber nichts davon wusste uns zu begeistern“, erinnert sich Thibaud. „Zu der Zeit schrieben wir beide Songs für unsere kommenden Alben und Kim schickte mir einen Song mit dem Titel ‚Water And Sand‘. Ich liebte den Song vom ersten Moment an und nach einigen Diskussionen kamen wir zum Entschluss, dass dieser Name sich sehr gut für unser Projekt eignen würde. Wir brachten den Namen zu unserem Manager und zu Freunden und Familien und allen gefiel der Name. Ich denke, er bezieht sich auf die Ausgewogenheit, die dem Leben und uns abverlangt. Die zwei Seiten der Münze. Das Yin und Yang. Das Leben, das uns auf der einen Seite geschmeidige Wasser und auf der anderen Seite den groben Sand gibt. Es gibt viele Freuden und gute Zeiten in unserem Leben, aber natürlich auch Zeiten der Unruhe und Schmerzen. Ich denke, der Name zeigt die unterschiedlichen Erfahrungen sehr deutlich.“

Verglichen mit den eigenen Veröffentlichungen ist WATER AND SAND anders. „Wir beide wollten unsere Stimmen und das gemeinsame harmonische Singen in den Vordergrund bringen und drum herum den Rest setzen. Wir setzten nie feste Regeln, was die andere Instrumentierung betrifft. Wir versuchten immer nur das zu machen, was richtig für die Songs ist und die Stimmen nicht zu sehr in den Hintergrund zu bringen.“

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27. September 2019

After eight years RICH HOPKINS & LUMINARIOS are back with a stunning live album!



€ 0,00*
For three decades now, the name Rich Hopkins has been synonymous with dusty, guitar-drenched desert rock from the American southwest. This is true for the Tucson, Arizona musician’s regular albums and even more so for his irresistible live performances. Backed by the Luminarios, a tight band, Hopkins plays desert rock like no one else, making the guitar sing and howl and time stop in his inspired solos. Needless to say, audiences are right there with him in a heartbeat.

Rich Hopkins & his Luminarios have toured Germany and the neighboring countries more than 20 times since 1997. „El Lokal“ in Zurich, Switzerland has long been one of their favorite venues. Recordings from two shows at „El Lokal“ are now available on CD. Ten of the album’s 13 songs – which touch on many stations of Hopkins‘ career – are from a concert in May 2017. The three others are from a 2015 appearance.

The CD with a playing time of 72 minute sounds absolutely brilliant and reflects the vibe of a Luminarios concert.

This release is limited to 1.000 copies!

27. September 2019

Nach 8 Jahren wieder ein krachendes Live-Album von RICH HOPKINS & LUMINARIOS!



€ 0,00*
Seit nunmehr drei Dekaden steht der Name Rich Hopkins für diesen staubigen, gitarrengetränkten Wüstenrock, wie er nur im Südwesten der USA gespielt wird. Das gilt für die Alben, die der Musiker aus Tucson, Arizona regelmäßig veröffentlicht, das gilt noch viel mehr für seine unwiderstehlichen Live-Auftritte, bei denen er die Gitarre bei teils endlos erscheinenden Soli jaulen lässt. Mit dem Rückgrat einer starken Backing Band spielt Hopkins aufopferungsvoll seinen Desert Rock-Sound wie kein anderer, und der Funke springt zum Publikum innerhalb kürzester Zeit über.

Über 20 Tourneen durch Deutschland hat Rich Hopkins mit seinen Luminarios seit 1997 bereits bestritten, dabei gehört der Club „El Lokal“ in Zürich in der Schweiz mit zu seinen „Favorite Venues“. Da lag es nahe, Konzerte in diesem Club mitzuschneiden, und Ausschnitte aus zweier der Auftritte liegen nun auf Silberling vor. Zehn der dreizehn Stücke, die viele Stationen der Karriere von Hopkins umspannen, stammen vom Mai 2017, drei weitere aus dem Jahr 2015. Der Sound der CD mit 72 Minuten Spielzeit ist absolut brillant und gibt die Stimmung eines Luminarios-Konzertes auf perfekte Weise wieder.

Die Auflage dieses Albums ist auf 1.000 Stück limitiert!

01. Juli 2019

RECKLESS KELLY – neues Live-Album Bulletproof Live im General Store erhältlich!

Das Quintett aus Austin, Texas feiert das zehnjährige Jubiläum ihres 2008 erschienenen Albums „Bulletproof“ mit einer Live-CD, die das Studioalbum in der richtigen Reihenfolge wiedergibt. Aufgenommen wurden die Songs auf der 2018-West Coast-Tour im Juli und August. Viel ist zwischen den beiden Alben geschehen, die Band ist eine unheimlich geölte Country Rock-Maschine geworden, wobei das Wort „Country“ eher in den Hintergrund geschoben wird. Die 14 Songs werden live natürlich entsprechend rockig aufgewertet, als Bonus gibt es mittendrin den „California Blues“ von Merle Haggard. Laufzeit der CD knapp eine Stunde, fast 10 Minuten länger als die Studioversion.